La Pelosa: Sardiniens Traumstrand – Mit der Yacht ankern, Regeln und Tipps

Weiße Luxusyacht vor türkisfarbener La Pelosa mit Torre della Pelosa, flachem Sandgrund und warmer Abendstimmung.

Entdecken Sie La Pelosa, einen der schönsten Strände Sardiniens bei Stintino. Erfahren Sie alles über kristallklares Wasser, weißen Sand, beste Besuchszeiten, Anreise und Parkmöglichkeiten. Inklusive praktischer Tipps zu Strandregeln, nahegelegenen Sehenswürdigkeiten wie dem Torre della Pelosa und Unterkunftsempfehlungen für Ihren perfekten Sardinien-Urlaub.

Inhaltsverzeichnis

Die Spiaggia La Pelosa gilt als einer der schönsten Strände des gesamten Mittelmeers und zieht jährlich tausende Besucher in ihren Bann. Das kristallklare, türkisfarbene Wasser, der feine weiße Sand und der Blick auf die vorgelagerte Insel Asinara machen La Pelosa zu einem echten Traumziel. Doch während die meisten Urlauber den Strand über die Straße ansteuern, bietet sich für Segler und Yacht-Charter-Gäste eine ganz besondere Perspektive: die Anreise vom Wasser aus. In diesem umfassenden Guide erfährst du alles Wichtige über das Ankern mit der Yacht bei La Pelosa, die aktuellen Regeln vor Ort und die besten Tipps, um dieses Naturjuwel verantwortungsvoll zu genießen.

Warum La Pelosa mit der Yacht ansteuern?

Wer mit der Yacht unterwegs ist, erlebt La Pelosa aus einer völlig anderen Perspektive. Vom Wasser aus zeigt sich die gesamte Bucht in ihrer vollen Pracht: die flachen, türkisfarbenen Gewässer, die sich sanft zum Horizont erstrecken, der markante Turm Torre della Pelosa auf der kleinen Halbinsel und im Hintergrund die Insel Asinara. Die Anfahrt über das Meer ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch praktisch: Du umgehst die oft überfüllten Parkplätze an Land und kannst die Ruhe und Freiheit des Segelns in vollen Zügen genießen. Besonders in den Sommermonaten, wenn der Strand an Land von Besuchern überlaufen ist, bietet die Yacht eine willkommene Rückzugsmöglichkeit. Nach einem Besuch am Strand kannst du dich einfach wieder auf dein Boot zurückziehen und die Aussicht in Ruhe genießen.

Geografische Lage und Besonderheiten

La Pelosa liegt an der Nordwestspitze Sardiniens, in der Nähe der Stadt Stintino. Die Bucht ist relativ flach und geschützt, was sie zu einem beliebten Ankerplatz für Yachten und Boote macht. Das Wasser ist hier außergewöhnlich klar, was nicht nur Schnorchler und Badegäste begeistert, sondern auch beim Ankern von Vorteil ist: Du kannst den Meeresboden gut einsehen und sicherstellen, dass dein Anker fest sitzt. Die Spiaggia La Pelosa erstreckt sich über etwa 300 Meter und ist von feinem, fast pudrigen Sand bedeckt. Das Besondere ist die Nähe zur Isola Piana, einer kleinen Insel, die du bei Ebbe sogar zu Fuß erreichen kannst. Direkt dahinter liegt die größere Insel Asinara, die als Nationalpark geschützt ist und eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt beherbergt.

Beste Reisezeit für einen Besuch mit der Yacht

Die ideale Zeit, um La Pelosa mit der Yacht anzusteuern, liegt zwischen Mai und Oktober. In diesen Monaten herrschen angenehme Temperaturen, das Wasser ist warm genug zum Baden, und die Wetterbedingungen sind in der Regel stabil. Die Hochsaison fällt auf Juli und August, wenn auch die meisten Landbesucher kommen. Wer es etwas ruhiger mag, sollte die Monate Mai, Juni, September oder Oktober bevorzugen. Besonders im Wetter Sardinien September bietet sich eine hervorragende Gelegenheit: Das Meer ist noch warm, die Sonne scheint zuverlässig, und die Besucherzahlen sind bereits deutlich zurückgegangen. Auch das Wetter Sardinien Oktober kann noch sehr mild sein, allerdings solltest du mit gelegentlichen Regenschauern und etwas unbeständigeren Windbedingungen rechnen. Für erfahrene Segler ist dies jedoch kein Hindernis, und die Ruhe in dieser Nebensaison ist ein echter Pluspunkt.

Ankerplätze und Navigation rund um La Pelosa

Die Gewässer rund um La Pelosa sind relativ flach und teilweise mit Untiefen durchsetzt, weshalb eine vorsichtige Navigation unerlässlich ist. Der Ankergrund besteht überwiegend aus Sand, was das Ankern erleichtert, jedoch solltest du auf Seegraswiesen achten, die hier teilweise vorkommen. Diese Posidonia-Wiesen sind ökologisch wertvoll und gesetzlich geschützt, das Ankern darin ist verboten. Moderne Kartenplotter und GPS-Geräte helfen dir, geeignete Ankerpositionen zu finden. Es empfiehlt sich, außerhalb der mit Bojen markierten Badezonen zu ankern, um sowohl Schwimmer als auch dein Boot zu schützen. Die Wassertiefe in der Ankerbucht variiert zwischen zwei und sechs Metern, je nachdem, wie weit du dich vom Strand entfernst. Achte darauf, dass dein Anker fest im Sandboden sitzt, besonders bei auffrischendem Wind aus nordwestlicher Richtung, der in dieser Region häufig auftritt.

Wichtige Navigationspunkte

Bei der Annäherung an La Pelosa vom Meer aus solltest du mehrere markante Punkte im Auge behalten. Der Torre della Pelosa, ein historischer Wachturm aus dem 16. Jahrhundert, ist das auffälligste Wahrzeichen und dient als hervorragender Orientierungspunkt. Er steht auf einer kleinen Halbinsel zwischen dem Hauptstrand und der Isola Piana. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Isola Piana selbst, die du umfahren kannst, um verschiedene Ankerbuchten zu erkunden. Die Nordwestspitze Sardiniens mit dem Capo del Falcone bietet ebenfalls gute Ankermöglichkeiten, allerdings ist es dort oft windiger und das Meer unruhiger. Wenn du von Süden kommst, etwa von der La Maddalena Region oder den Gewässern um Palau, ist die Anfahrt entlang der Westküste Sardiniens landschaftlich besonders reizvoll. Plane ausreichend Zeit ein, um die Küste in Ruhe zu genießen und gegebenenfalls in kleineren Buchten zu ankern.

Drohnenfoto von la pelosa, Sardinien: türkisflaches Wasser, weißer Sand, Torre della Pelosa und Anker-Yachten

Schutzgebiete und Umweltauflagen

Die Gewässer um La Pelosa und die nahegelegene Insel Asinara gehören zu geschützten Meeresgebieten. Das Ankern in Seegraswiesen ist strengstens untersagt, da diese Lebensräume für viele Meereslebewesen von entscheidender Bedeutung sind. In den letzten Jahren haben die lokalen Behörden zudem weitere Maßnahmen ergriffen, um die Umwelt zu schützen und die Überlastung des Strandes zu reduzieren. Dazu gehört unter anderem eine Zugangsbeschränkung für den Strand selbst, die mittels eines Online-Buchungssystems reguliert wird. Auch wenn du mit der Yacht anreist und nicht direkt über den offiziellen Eingang kommst, solltest du dich an die örtlichen Regeln halten und den Strand respektvoll behandeln. Das bedeutet konkret: keinen Müll zurücklassen, keine Steine oder Muscheln mitnehmen und die Tier- und Pflanzenwelt nicht stören. Viele Yachtcharter-Unternehmen bieten mittlerweile auch umweltfreundliche Optionen an, etwa durch den Einsatz von Solarenergie an Bord oder die Nutzung biologisch abbaubarer Reinigungsmittel.

Aktuelle Regeln und Vorschriften für Besucher von La Pelosa

In den vergangenen Jahren hat die Gemeinde Stintino umfassende Maßnahmen ergriffen, um La Pelosa vor Überlastung und Umweltschäden zu schützen. Diese Regeln betreffen nicht nur Besucher, die den Strand über Land erreichen, sondern auch Segler und Yachtbesitzer. Die wichtigste Neuerung ist das Online-Buchungssystem, das während der Hochsaison verpflichtend ist. Auch wenn du mit deiner Yacht ankommst und vom Wasser aus an Land gehst, musst du einen gültigen Zugangspass haben. Dieser kann vorab online gebucht werden und kostet eine geringe Gebühr, die in die Pflege und den Schutz des Strandes fließt. Die Besucherzahl ist auf maximal 1.500 Personen pro Tag begrenzt, um Überfüllung zu vermeiden und die natürliche Schönheit des Strandes zu bewahren. Es ist daher ratsam, besonders in den Sommermonaten, deine Ankunft im Voraus zu planen und rechtzeitig zu buchen.

Verhaltensregeln am Strand

Neben der Zugangsbeschränkung gibt es weitere Verhaltensregeln, die am Strand von La Pelosa zu beachten sind. So ist das Rauchen am gesamten Strand verboten, um die Verschmutzung durch Zigarettenstummel zu verhindern. Auch das Mitbringen von Glas, Einwegplastik und anderen umweltschädlichen Materialien ist untersagt. Stattdessen wird empfohlen, wiederverwendbare Trinkflaschen und Behälter zu nutzen. Das Aufstellen von Sonnenschirmen und Strandmuscheln ist ebenfalls reglementiert, um die natürliche Optik des Strandes zu bewahren und Platz für alle Besucher zu schaffen. Wer mit der Yacht kommt, sollte zudem darauf achten, dass er seine Badeschuhe anzieht, wenn er vom Boot aus ins flache Wasser steigt. Das schützt nicht nur die eigenen Füße vor Seeigeln oder scharfkantigen Steinen, sondern verhindert auch, dass empfindliche Meereslebewesen zertreten werden. Für Yachtbesitzer gibt es außerdem die Auflage, dass Abwasser und Öle nicht ins Meer eingeleitet werden dürfen. Die meisten modernen Yachten verfügen über entsprechende Tanks, die in den Häfen entleert werden können.

Zugang zum Strand vom Wasser aus

Wenn du mit der Yacht vor La Pelosa ankerst, stellt sich die Frage, wie du am besten an Land kommst. In der Regel nutzen Segler ein Beiboot oder Dingi, um vom Ankerplatz zum Strand zu gelangen. Achte darauf, dass du das Dingi nicht einfach am Strand liegen lässt, sondern es entweder zurück zur Yacht bringst oder an einer dafür vorgesehenen Stelle sicherst. Auch hier gilt: Respektiere die anderen Strandbesucher und nimm Rücksicht auf Schwimmer im Wasser. Das Durchfahren der ausgewiesenen Badezonen mit Motorbooten ist verboten, also halte ausreichend Abstand und fahre langsam. Wenn du planst, den ganzen Tag am Strand zu verbringen, empfiehlt es sich, früh am Morgen zu kommen, da die Besucherzahl begrenzt ist und die Plätze schnell vergeben sein können. Alternativ kannst du auch in der Nebensaison kommen, wenn die Regeln etwas lockerer gehandhabt werden und der Strand weniger überlaufen ist.

Tipps für einen gelungenen Aufenthalt

Ein Besuch an La Pelosa mit der Yacht ist ein unvergessliches Erlebnis, das sich mit der richtigen Planung noch weiter verbessern lässt. Einer der wichtigsten Tipps ist, genügend Trinkwasser und Verpflegung an Bord zu haben. Obwohl es in Stintino und in der Nähe des Strandes Restaurants und Bars gibt, ist die Auswahl begrenzt und die Preise in der Hochsaison entsprechend hoch. Wenn du mit der Yacht unterwegs bist, hast du den Vorteil, dass du deine eigene Küche nutzen kannst und unabhängig bist. Packe auch ausreichend Sonnenschutz ein, denn die Sonne in Sardinien kann besonders im Sommer sehr intensiv sein. Neben Sonnencreme solltest du auch an einen Hut, Sonnenbrille und leichte, langärmlige Kleidung denken, die dich vor UV-Strahlung schützt. Schnorchelausrüstung ist ebenfalls ein Muss: Die Unterwasserwelt rund um La Pelosa ist faszinierend und bietet eine Vielzahl von Fischarten, Seesternen und anderen Meeresbewohnern. Achte jedoch darauf, nichts zu berühren oder mitzunehmen, um das empfindliche Ökosystem nicht zu stören.

Unterwasserfoto bei La Pelosa mit kristallklarem Türkis, bunten Fischen, Seegras und Schnorchler

Die besten Tageszeiten für deinen Besuch

Die Tageszeit spielt eine entscheidende Rolle für das Erlebnis an La Pelosa. Am frühen Morgen, kurz nach Sonnenaufgang, ist der Strand nahezu menschenleer, das Licht ist weich und golden, und die Atmosphäre ist besonders friedlich. Dies ist die ideale Zeit für Fotografen oder für alle, die die Ruhe genießen möchten. Auch für Schnorchler ist der Morgen optimal, da das Wasser oft noch sehr ruhig und klar ist. Im Laufe des Vormittags füllt sich der Strand zunehmend, und ab Mittag kann es besonders in der Hochsaison sehr voll werden. Wenn du die Mittagshitze meiden möchtest, empfiehlt es sich, auf der Yacht zu bleiben und dort im Schatten zu entspannen oder eine Siesta zu halten. Am späten Nachmittag, wenn die Sonne langsam tiefer steht und die Temperaturen etwas angenehmer werden, lohnt sich ein erneuter Gang an Land. Der Sonnenuntergang über La Pelosa ist spektakulär: Die Sonne taucht den Himmel und das Meer in warme Orange- und Rottöne, und der Torre della Pelosa wird zu einer markanten Silhouette. Viele Segler nutzen diesen Moment, um an Bord ein Glas Wein zu genießen und den Tag Revue passieren zu lassen.

Ausflüge in die Umgebung

Wer mit der Yacht unterwegs ist, hat die Möglichkeit, nicht nur La Pelosa zu besuchen, sondern auch die umliegenden Gewässer und Küstenabschnitte zu erkunden. Die Insel Asinara ist ein absolutes Highlight und sollte auf keiner Sardinien-Route fehlen. Sie ist nur wenige Seemeilen entfernt und bietet zahlreiche geschützte Buchten, in denen du ankern und schwimmen kannst. Die Insel war früher ein Hochsicherheitsgefängnis und ist heute ein Nationalpark mit einer reichen Tierwelt, darunter die berühmten weißen Esel. Ein Landgang ist mit vorheriger Genehmigung möglich, und es werden geführte Touren angeboten. Auch die Küste rund um Stintino ist lohnenswert: Kleine, versteckte Buchten laden zum Entdecken ein, und die felsigen Abschnitte bieten hervorragende Möglichkeiten zum Schnorcheln und Tauchen. Wenn du mehr Zeit hast, lohnt sich auch ein Abstecher nach Castelsardo Sassari, einem malerischen Küstenstädtchen weiter östlich, das mit seiner mittelalterlichen Altstadt und dem imposanten Castello beeindruckt.

Proviant und Versorgung

Stintino selbst ist ein kleiner, aber gut ausgestatteter Ort mit Supermärkten, Bäckereien und Restaurants. Wenn du vorhast, mehrere Tage in der Region zu verbringen, solltest du hier deine Vorräte auffüllen. Frisches Obst und Gemüse bekommst du auf dem Wochenmarkt, der in den Sommermonaten regelmäßig stattfindet. Auch sardische Spezialitäten wie Pecorino-Käse, Salami und Wein sind hier erhältlich und bereichern jede Bordküche. Denke auch daran, ausreichend Trinkwasser zu bunkern, besonders wenn du längere Zeit vor Anker liegst. Viele Yachten haben Wasseraufbereitungsanlagen an Bord, aber zusätzliches Frischwasser ist immer eine gute Idee. Treibstoff kannst du in den Häfen von Stintino oder Porto Torres nachtanken. Es empfiehlt sich, immer einen Reservekanister dabei zu haben, falls du länger unterwegs bist als geplant oder spontan eine andere Route einschlägst.

Yacht Charter auf Sardinien: Welche Optionen gibt es?

Sardinien ist eines der beliebtesten Segelreviere im Mittelmeer und bietet eine Vielzahl von Charter-Optionen für jeden Geschmack und jedes Budget. Ob du eine komfortable Motoryacht bevorzugst, einen sportlichen Katamaran oder eine klassische Segelyacht – die Auswahl ist groß. Die meisten Charterbasen befinden sich an der Nord- und Ostküste der Insel, etwa in Olbia, Cannigione oder Porto Rotondo Olbia. Von dort aus erreichst du La Pelosa in einer mehrtägigen Törn-Etappe entlang der spektakulären Küste. Viele Charter-Anbieter bieten auch One-Way-Chartern an, sodass du beispielsweise in Olbia starten und in Alghero oder Stintino abgeben kannst. Das gibt dir maximale Flexibilität bei der Routenplanung. Wenn du noch keine Segelerfahrung hast oder einfach entspannt unterwegs sein möchtest, ist eine Yacht mit Skipper die ideale Lösung. Ein erfahrener Skipper kennt die besten Ankerplätze, navigiert sicher durch die Gewässer und gibt dir wertvolle Tipps zu Land und Leuten.

Kosten und Budgetplanung

Die Kosten für eine Yachtcharter auf Sardinien variieren je nach Saison, Bootsgröße und Ausstattung. In der Hochsaison im Juli und August liegen die Preise deutlich höher als in den Randmonaten. Eine Woche Charter für eine mittelgroße Segelyacht beginnt bei etwa 2.000 Euro, wobei luxuriösere Modelle oder Katamarane auch 5.000 Euro oder mehr kosten können. Hinzu kommen weitere Kosten wie Treibstoff, Hafengebühren, Verpflegung und eventuell ein Skipper oder eine Crew. Es lohnt sich, verschiedene Anbieter zu vergleichen und frühzeitig zu buchen, um von Frühbucherrabatten zu profitieren. Auch Last-Minute-Angebote können attraktiv sein, wenn du flexibel bist. Auf Plattformen wie Royal Charter findest du eine große Auswahl an Yachten und kannst direkt mit den Eignern kommunizieren, um das beste Angebot zu finden. Bedenke auch, dass du für einen Besuch an La Pelosa eventuell eine Gebühr für den Strandzugang einplanen musst, die jedoch vergleichsweise gering ist.

Segelrouten und Törnvorschläge

Eine klassische Segelroute, die La Pelosa einschließt, startet beispielsweise in Olbia und führt dich entlang der Costa Smeralda über Porto Cervo Arzachena und Palau bis nach La Maddalena. Von dort aus segelst du weiter Richtung Westen und erreichst nach einigen Tagen Stintino und La Pelosa. Auf dem Weg liegen zahlreiche weitere Highlights, darunter traumhafte Buchten wie Cala Luna oder das charmante Küstenstädtchen Bosa. Je nach Zeitbudget und Segelerfahrung kannst du die Route individuell anpassen. Für einen zweiwöchigen Törn bietet sich auch eine Rundreise an, die dich von Olbia über die Nordküste bis nach Alghero führt und dann an der Westküste wieder zurück. Dabei kannst du nicht nur La Pelosa, sondern auch andere Perlen Sardiniens entdecken. Plane dabei ausreichend Zeit ein, um an schönen Orten länger zu verweilen und nicht nur von Hafen zu Hafen zu hetzen. Gerade die kleinen, unbekannten Buchten sind oft die schönsten und bieten die perfekte Kulisse für entspannte Tage an Bord.

La Pelosa: Luxuriöse Segelyacht ankert in türkisfarbener Bucht vor Torre della Pelosa

Praktische Informationen für Yachtcharter-Gäste

Bevor du mit deiner Yacht nach La Pelosa aufbrichst, solltest du einige praktische Aspekte beachten. Informiere dich vorab über die Wetterbedingungen und die Wind- und Wellenvorhersage. Die Gewässer rund um Sardinien können bei starkem Wind unruhig werden, insbesondere an der Westküste. Ein zuverlässiger Wetterbericht und die Nutzung von Apps wie Windy oder Navionics sind unverzichtbar. Achte auch darauf, dass deine Yacht über alle notwendigen Sicherheitsausrüstungen verfügt, darunter Rettungswesten, Feuerlöscher, Signalmittel und ein funktionierendes Funkgerät. In Notfällen ist es wichtig, schnell Hilfe rufen zu können. Die italienische Küstenwache ist gut organisiert und hilft bei Problemen zuverlässig weiter. Notiere dir auch die Kontaktdaten deiner Charterbasis und die Servicenummer für technische Probleme an Bord. Eine gute Vorbereitung gibt dir die Sicherheit, dass du im Ernstfall richtig reagieren kannst und deinen Urlaub unbeschwert genießen kannst.

Navigation und Technik an Bord

Moderne Yachten sind mit umfangreicher Navigationstechnik ausgestattet, die das Segeln sicherer und komfortabler macht. Ein GPS-Kartenplotter zeigt dir in Echtzeit deine Position, die Route und wichtige Navigationspunkte. Auch eine Tiefenmessanlage ist besonders in flachen Gewässern wie rund um La Pelosa sehr hilfreich. Achte darauf, dass alle Geräte vor dem Ablegen funktionieren und dass du dich mit ihrer Bedienung vertraut gemacht hast. Zusätzlich zur elektronischen Navigation solltest du auch immer eine Papierkarte an Bord haben, falls die Technik ausfällt. Ein Kompass und ein Fernglas sind ebenfalls nützliche Helfer. Wenn du unsicher bist, ob du alle technischen Anforderungen erfüllst, kannst du vor dem Törn ein Briefing mit der Charterbasis vereinbaren oder einen erfahrenen Skipper buchen, der dich in die Geheimnisse der Navigation einweiht.

Weitere Anlaufpunkte in der Region

Neben La Pelosa gibt es in der Umgebung von Stintino weitere attraktive Ziele, die du mit der Yacht erkunden kannst. Der Hafen von Porto Torres liegt etwa 20 Seemeilen südlich und ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge ins Landesinnere oder zur historischen Stadt Sassari, die für ihre Kultur und Küche bekannt ist. Auch die Bucht von Castelsardo ist sehenswert und bietet neben einem gut ausgestatteten Hafen auch eine malerische Altstadt mit engen Gassen und traditionellem Handwerk. Wenn du mehr Zeit hast, lohnt sich auch ein Abstecher zur Westküste, wo du kleinere Orte wie Bosa oder Oristano entdecken kannst. Diese Regionen sind touristisch weniger überlaufen und bieten authentische Einblicke in das sardische Leben. Die Kombination aus traumhaften Stränden, historischen Städtchen und kulinarischen Genüssen macht Sardinien zu einem der vielseitigsten Segelreviere im Mittelmeer.

Fazit: La Pelosa als Highlight deines Sardinien-Törns

Ein Besuch an La Pelosa mit der Yacht ist ein absolutes Muss für jeden, der Sardinien vom Wasser aus entdecken möchte. Die Kombination aus kristallklarem Wasser, feinem weißen Sand und der beeindruckenden Kulisse mit dem Torre della Pelosa und der Insel Asinara macht diesen Strand zu einem der schönsten Orte im gesamten Mittelmeer. Mit der richtigen Planung, Respekt vor den örtlichen Regeln und einem bewussten Umgang mit der Natur wird dein Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Nutze die Freiheit und Flexibilität, die dir eine Yacht bietet, um nicht nur La Pelosa, sondern auch die vielen anderen Schätze Sardiniens zu entdecken. Ob du alleine, mit Freunden oder der Familie unterwegs bist – die Erinnerungen an diesen besonderen Ort werden dich noch lange begleiten. Wenn du weitere Inspirationen für deinen Sardinien-Törn suchst, findest du auf Royal Charter umfangreiche Informationen zu den schönsten Sardinien Stränden sowie praktische Tipps für deine Sardinien Rundreise. Lass dich inspirieren und plane deinen nächsten Traumurlaub auf einer der schönsten Inseln des Mittelmeers.

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