Der Portofino Leuchtturm ist weit mehr als nur ein nautisches Navigationshilfe – er ist das Wahrzeichen einer der schönsten Küstenregionen Italiens und ein absolutes Highlight für jeden Yachtcharter-Urlaub. Hoch über dem türkisblauen Wasser der ligurischen Küste thront dieser historische Leuchtturm und bietet atemberaubende Ausblicke, die Segler und Fotografen gleichermaßen begeistern. In diesem umfassenden Guide erfährst du alles Wichtige über die besten Yacht-Ankerplätze in der Nähe des Leuchtturms, die optimale Anfahrt mit deiner Charter-Yacht sowie die spektakulärsten Fotospots, die du auf keinen Fall verpassen solltest.
Der Portofino Leuchtturm: Geschichte und Bedeutung für Segler
Der Portofino Leuchtturm, auf Italienisch „Faro di Portofino“ genannt, steht majestätisch auf der Punta del Capo am südlichsten Punkt der Halbinsel von Portofino. Seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1910 weist er Schiffen den sicheren Weg entlang dieser felsigen und teilweise gefährlichen Küstenlinie. Mit seiner charakteristischen weißen Fassade und dem roten Dach ist er aus der Ferne gut sichtbar und dient als wichtiger Orientierungspunkt für die Navigation in diesem Gebiet.
Für Yachtcharter-Gäste ist der Portofino Leuchtturm nicht nur ein historisches Monument, sondern auch ein praktischer Wegweiser. Die Region um Portofino gehört zum Meeresschutzgebiet „Area Marina Protetta di Portofino“, was bedeutet, dass hier strenge Regeln für das Ankern und Anlegen gelten. Die Kenntnis dieser Vorschriften ist essentiell für jeden Skipper, der diese bezaubernde Küste erkunden möchte.
Yacht-Ankerplätze rund um den Portofino Leuchtturm
Die Wahl des richtigen Ankerplatzes ist entscheidend für ein gelungenes Yachterlebnis in der Region Portofino. Aufgrund der Schutzgebietsbestimmungen gibt es nur bestimmte Bereiche, in denen das Ankern erlaubt ist. Hier sind die wichtigsten Ankerplätze, die du kennen solltest:
Cala dell’Oro – Der klassische Ankerplatz
Die Cala dell’Oro liegt an der Südwestseite der Halbinsel und bietet einen ausgezeichneten Schutz vor Nordwinden. Dieser Ankerplatz ist bei erfahrenen Seglern sehr beliebt, da er eine gute Wassertiefe von etwa 8-15 Metern aufweist und gleichzeitig nah genug am Portofino Leuchtturm liegt, um spektakuläre Ausblicke zu genießen. Der Grund ist überwiegend sandig mit einigen Felsformationen, was bedeutet, dass du einen guten Anker mit ausreichend Kette verwenden solltest.
Wichtig zu beachten: In der Hochsaison (Juni bis September) kann dieser Ankerplatz sehr voll werden. Es empfiehlt sich, früh am Morgen oder außerhalb der Hauptsaison anzureisen. Die Nähe zum Schutzgebiet bedeutet auch, dass du eine Ankergenehmigung benötigen könntest – informiere dich vorab bei den lokalen Behörden oder deiner Charterbasis.
Baia di Paraggi – Familienfreundlicher Ankerplatz
Etwas nördlich von Portofino gelegen, bietet die Baia di Paraggi einen der wenigen Sandstrände in der Region und ist daher besonders für Familien attraktiv. Der Ankerplatz hier ist gut geschützt und bietet Wassertiefen zwischen 5 und 12 Metern. Von hier aus hast du zwar keinen direkten Blick auf den Leuchtturm, kannst aber mit dem Beiboot oder zu Fuß über einen malerischen Wanderweg zum Portofino Leuchtturm gelangen.
Die Baia di Paraggi verfügt über Bojenfelder, die von der Parkverwaltung des Meeresschutzgebiets betrieben werden. Die Nutzung dieser Bojen ist kostenpflichtig, aber sie schont den sensiblen Meeresboden und vereinfacht das Festmachen erheblich. Die Reservierung erfolgt über das Online-System des Parks oder kann vor Ort vorgenommen werden, sofern noch Plätze verfügbar sind.
San Fruttuoso – Der versteckte Geheimtipp
An der Ostseite der Halbinsel liegt die abgeschiedene Bucht von San Fruttuoso, die nur per Boot oder über einen anspruchsvollen Wanderweg erreichbar ist. Hier findest du einen der stimmungsvollsten Ankerplätze der Region mit Blick auf die historische Abtei San Fruttuoso. Auch hier gelten die Schutzgebietsregeln, und es stehen begrenzte Bojenplätze zur Verfügung.
Von San Fruttuoso aus erreichst du den Portofino Leuchtturm über einen etwa 90-minütigen Wanderweg, der zu den schönsten Küstenwanderungen Liguriens zählt. Die Kombination aus Yachturlaub und aktivem Wandern macht diesen Ankerplatz besonders reizvoll für naturverbundene Segler.

Navigation und Anfahrt zum Portofino Leuchtturm mit der Yacht
Die Anfahrt zum Portofino Leuchtturm erfordert sorgfältige Planung und gute Seemannschaft, besonders bei schlechtem Wetter oder starkem Seegang. Die ligurische Küste ist bekannt für ihre abrupten Wetterwechsel, daher solltest du stets die aktuellen Wettervorhersagen im Auge behalten.
Navigationshinweise und Koordinaten
Der Leuchtturm befindet sich bei den Koordinaten 44°18’N, 9°13’E. Bei der Anfahrt von Süden kommend (z.B. von La Spezia oder den italienischen Küstenregionen) solltest du dem Verlauf der Küste folgen und dabei einen sicheren Abstand von mindestens 200 Metern zu den Felsen halten. Die Gewässer um die Punta del Capo können bei Südwind unruhig werden, da hier Wellen und Strömungen aufeinandertreffen.
Von Norden kommend, beispielsweise aus der Region Genua, folgst du der Küste südwärts bis Portofino. Achte besonders auf die zahlreichen Freizeitboote und Ausflugsschiffe, die besonders in den Sommermonaten häufig verkehren. Die Hauptroute führt westlich am Leuchtturm vorbei, wo du auch die besten Sichtbedingungen hast.
Beste Anfahrtszeiten und Wetterbedingungen
Die ideale Zeit für die Anfahrt ist der frühe Morgen oder der späte Nachmittag, wenn sowohl der Bootsverkehr als auch die Winde gemäßigter sind. Der typische thermische Wind, der Mistral, frischt meist am Nachmittag auf und kann Windstärken von 4-6 Beaufort erreichen. Für unerfahrene Crews oder bei größerem Seegang empfiehlt sich die Anfahrt nur bei stabilen Wetterbedingungen.
In den Monaten Mai, Juni und September sind die Bedingungen oft optimal: Das Wetter ist stabil, die Temperaturen angenehm und die Buchten weniger überlaufen als im Hochsommer. Ähnlich wie bei Segeltouren im September profitierst du von ruhigeren Gewässern und besseren Ankerbedingungen.
Wichtige Sicherheitshinweise
Das Meeresschutzgebiet um Portofino hat klare Regeln: Die Geschwindigkeit ist auf maximal 3 Knoten begrenzt, sobald du dich innerhalb von 200 Metern zur Küste befindest. Das Ankern ist nur in ausgewiesenen Bereichen erlaubt, und in manchen Zonen ist ausschließlich die Nutzung der installierten Bojen gestattet. Verstöße können mit empfindlichen Geldstrafen geahndet werden.
Besondere Vorsicht ist bei der Einfahrt in die kleineren Buchten geboten, da hier oft Schwimmer, Schnorchler und Taucher unterwegs sind. Die Unterwasserwelt rund um den Portofino Leuchtturm ist spektakulär und zieht entsprechend viele Wassersportler an. Halte stets Ausguck und fahre defensiv.
Die spektakulärsten Fotospots rund um den Portofino Leuchtturm
Für Fotografen und Instagram-Enthusiasten bietet die Region um den Portofino Leuchtturm unzählige Möglichkeiten für atemberaubende Aufnahmen. Die Kombination aus historischer Architektur, dramatischen Felsformationen und dem tiefblauen Mittelmeer schafft eine Kulisse, die ihresgleichen sucht.
Vom Wasser aus: Die Perspektive vom Yacht-Deck
Die eindrucksvollsten Fotos des Leuchtturms gelingen oft direkt vom Deck deiner Yacht. Die beste Position ist etwa 150-200 Meter südwestlich des Leuchtturms, von wo aus du sowohl das Bauwerk als auch die dramatische Felsenküste im Hintergrund einfangen kannst. Die goldene Stunde kurz nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang taucht die gesamte Szenerie in warmes, weiches Licht.
Ein Tipp für besonders spektakuläre Aufnahmen: Nutze ein Teleobjektiv (mindestens 200mm), um den Leuchtturm vor dem Hintergrund der untergehenden Sonne zu fotografieren. Bei ruhiger See kannst du auch mit Langzeitbelichtungen experimentieren, um die Bewegung des Wassers als weichen Schleier festzuhalten, während der Leuchtturm scharf abgebildet wird.
Der Wanderweg zum Leuchtturm: Panoramablicke garantiert
Wenn du deine Yacht sicher vor Anker gelegt hast, lohnt sich der etwa einstündige Aufstieg zum Leuchtturm. Der Wanderweg startet in Portofino und führt durch mediterrane Vegetation mit Pinien, Zypressen und wilden Kräutern. Unterwegs gibt es mehrere Aussichtspunkte, die perfekte Fotomotive bieten.
Besonders spektakulär ist der Blick zurück auf Portofino und die Bucht: Von erhöhter Position siehst du die charakteristischen bunten Häuser am Hafen, die luxuriösen Yachten und im Hintergrund die ligurische Küstenlinie, die sich bis nach Rapallo erstreckt. Für diese Aufnahmen empfiehlt sich ein Weitwinkelobjektiv (16-35mm), um die gesamte Szenerie einzufangen.
Drohnenfotografie: Vogelperspektive über dem Leuchtturm
Drohnenaufnahmen bieten eine völlig neue Perspektive auf den Portofino Leuchtturm und die umliegenden Gewässer. Allerdings ist zu beachten, dass das Fliegen von Drohnen in Italien strengen Regelungen unterliegt. Im Meeresschutzgebiet ist eine besondere Genehmigung erforderlich, und du musst Mindestabstände zu Menschen und Gebäuden einhalten.
Falls du eine Genehmigung erhältst, sind die Möglichkeiten spektakulär: Aus der Vogelperspektive lässt sich die gesamte Halbinsel mit ihrer zerklüfteten Küstenlinie erfassen, und du kannst deine Yacht im Verhältnis zur imposanten Landschaft zeigen. Besonders beeindruckend sind Aufnahmen bei Sonnenaufgang, wenn die ersten Lichtstrahlen die Felsen in warme Farbtöne tauchen.
Unterwasser-Fotospots in der Nähe des Leuchtturms
Die Gewässer um den Leuchtturm gehören zu den klarsten und artenreichsten des gesamten Mittelmeers. Mit einer Unterwasserkamera oder einem GoPro kannst du die faszinierende Unterwasserwelt dokumentieren. Beliebte Spots für Schnorchler und Taucher befinden sich an der Punta del Capo sowie in der Nähe der Cristo degli Abissi-Statue in San Fruttuoso.
Die beste Sichtweite hast du in den frühen Morgenstunden, bevor der Tagesverkehr das Wasser aufwühlt. Die Unterwasserlandschaft ist geprägt von Felsformationen, Seegraswiesen und einer Vielzahl von Fischarten. Mit etwas Glück kannst du auch Oktopusse, Muränen und gelegentlich sogar Delfine vor die Linse bekommen.

Praktische Tipps für deinen Yachtcharter-Ausflug zum Portofino Leuchtturm
Ein Besuch des Portofino Leuchtturms sollte gut vorbereitet sein, um das Erlebnis in vollen Zügen genießen zu können. Hier findest du praktische Informationen, die dir bei der Planung helfen.
Charterbasen und Ausgangshäfen in der Region
Die nächstgelegenen Charterbasen befinden sich in Genua, Rapallo und La Spezia. Von Genua aus benötigst du etwa 3-4 Stunden Fahrtzeit bis zum Portofino Leuchtturm, abhängig von Windverhältnissen und Bootstyp. La Spezia im Süden ist etwa gleich weit entfernt und bietet den Vorteil, dass du auf dem Weg die berühmten Cinque Terre passierst.
Wenn du eine längere Segelreise durch Italien planst, lässt sich Portofino hervorragend in eine Route einbinden, die auch andere Highlights der ligurischen Küste einschließt. Viele Charter-Anbieter bieten auch Einwegchartern an, sodass du beispielsweise in Genua starten und in La Spezia oder sogar weiter südlich an der Amalfi-Küste enden kannst.
Kosten und Gebühren für Ankerplätze und Bojen
Die Nutzung der Bojenfelder im Meeresschutzgebiet ist kostenpflichtig. Die Preise variieren je nach Saison und Bootsgröße, liegen aber typischerweise zwischen 40 und 120 Euro pro Nacht für eine Yacht mittlerer Größe (12-15 Meter). In der Hochsaison können die Preise deutlich höher ausfallen, und die Verfügbarkeit ist begrenzt – eine Vorreservierung ist daher dringend empfohlen.
Alternativ kannst du in den Marinas von Portofino oder Santa Margherita Ligure anlegen. Diese bieten vollständige Infrastruktur mit Strom, Wasser und sanitären Einrichtungen, sind aber entsprechend teurer. Ein Liegeplatz in Portofino gehört zu den exklusivsten und kostenintensivsten im gesamten Mittelmeerraum – rechne mit 200-500 Euro pro Nacht, abhängig von der Bootsgröße.
Proviantierung und Versorgung
Portofino selbst ist ein kleiner, exklusiver Ort mit entsprechend gehobenen Preisen. Für die Grundversorgung empfiehlt es sich, bereits in Rapallo oder Santa Margherita Ligure einzukaufen, wo du größere Supermärkte und bessere Preise findest. Beide Orte sind mit dem Beiboot oder zu Fuß gut erreichbar.
In Portofino gibt es mehrere erstklassige Restaurants, die frischen Fisch und ligurische Spezialitäten servieren. Besonders zu empfehlen sind Gerichte mit Pesto Genovese, Focaccia und die lokalen Meeresfrüchte. Ein Dinner mit Blick auf den beleuchteten Portofino Leuchtturm bei Nacht ist ein unvergessliches Erlebnis.
Kommunikation und Notfallkontakte
Die Hafenbehörde (Capitaneria di Porto) von Portofino ist über VHF-Kanal 16 erreichbar und sollte bei allen nautischen Notfällen kontaktiert werden. Die Telefonnummer für Notfälle ist die europäische 112. Das Mobilfunknetz ist in der gesamten Region ausgezeichnet, sodass du auch per Smartphone immer erreichbar bist.
Für detaillierte Informationen zum Meeresschutzgebiet und den aktuellen Bestimmungen empfiehlt sich ein Besuch der offiziellen Website der Area Marina Protetta di Portofino, wo du auch Online-Reservierungen für Bojenplätze vornehmen kannst.
Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten rund um den Leuchtturm
Ein Besuch des Portofino Leuchtturms lässt sich hervorragend mit weiteren Aktivitäten in der Region kombinieren. Die ligurische Küste bietet weit mehr als nur spektakuläre Natur – auch kulturell und kulinarisch hat die Gegend einiges zu bieten.
Das malerische Dorf Portofino
Der kleine Hafenort Portofino ist weltberühmt für seine pastellfarbenen Häuser, die sich malerisch um die hufeisenförmige Bucht gruppieren. Ein Bummel durch die engen Gassen mit ihren Boutiquen, Kunstgalerien und Cafés gehört zum Pflichtprogramm. Die Piazzetta, der kleine Platz direkt am Hafen, ist der gesellschaftliche Mittelpunkt und ein beliebter Treffpunkt für Yachteigner aus aller Welt.
Kulturell interessant ist die Kirche San Giorgio, die auf einem Hügel über dem Hafen thront und einen wunderbaren Ausblick bietet. Im Inneren befinden sich Reliquien des heiligen Georg, des Schutzpatrons der Stadt. Auch das Castello Brown, eine Festung aus dem 16. Jahrhundert, ist einen Besuch wert und bietet ein kleines Museum sowie einen spektakulären Panoramablick über die gesamte Bucht.
Wanderwege und Naturerlebnisse
Die Region um den Portofino Leuchtturm ist durchzogen von gut ausgeschilderten Wanderwegen, die sich hervorragend für Halbtages- oder Tagestouren eignen. Der bereits erwähnte Weg zum Leuchtturm ist nur einer von vielen. Besonders reizvoll ist auch der Küstenweg von Portofino nach San Fruttuoso, der etwa 2,5 Stunden dauert und durch unberührte Natur führt.
Für ambitionierte Wanderer bietet sich die Route von San Rocco di Camogli über den Monte di Portofino bis zum Leuchtturm an. Diese anspruchsvolle Tour dauert etwa 4-5 Stunden und belohnt mit einmaligen Ausblicken über die gesamte ligurische Küste bis zur französischen Grenze. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind für diese Touren unerlässlich.
Tauchen und Schnorcheln im Meeresschutzgebiet
Die Unterwasserwelt rund um Portofino ist legendär und zieht Taucher aus der ganzen Welt an. Highlight ist die berühmte Christus-Statue (Cristo degli Abissi) in 17 Metern Tiefe vor San Fruttuoso, die 1954 zum Gedenken an verstorbene Taucher errichtet wurde. Mehrere Tauchbasen in der Region bieten geführte Tauchgänge an, auch für Anfänger.
Auch Schnorchler kommen voll auf ihre Kosten: Die flacheren Bereiche entlang der Felsküste beherbergen eine erstaunliche Artenvielfalt. Seesterne, Seeanemonen, Tintenfische und zahlreiche Fischarten lassen sich bereits mit Maske und Schnorchel beobachten. Die beste Zeit zum Schnorcheln ist der frühe Morgen, wenn das Wasser am ruhigsten und klarsten ist.
Kulinarische Entdeckungen in Ligurien
Die ligurische Küche ist eine der rafiniertesten Italiens und basiert auf frischen, regionalen Zutaten. Neben dem weltberühmten Pesto Genovese solltest du unbedingt Focaccia, Farinata (ein Kichererbsenfladen) und Pansotti (gefüllte Pasta) probieren. Frischer Fisch und Meeresfrüchte stehen naturgemäß im Mittelpunkt vieler Gerichte.
In den Restaurants rund um Portofino werden oft Trofie al Pesto serviert – handgemachte Nudeln mit der Original-Pesto-Sauce. Dazu passt ein Glas Vermentino oder Pigato, beides lokale Weißweine, die perfekt zu Fischgerichten harmonieren. Für besondere Anlässe empfiehlt sich ein Besuch in einem der Sternerestaurants der Region, die höchste kulinarische Ansprüche erfüllen.

Beste Reisezeit für einen Besuch des Portofino Leuchtturms
Die Wahl der richtigen Reisezeit kann entscheidend für dein Erlebnis am Portofino Leuchtturm sein. Jede Jahreszeit hat ihre eigenen Vorzüge und Herausforderungen.
Frühling (April bis Mai)
Der Frühling ist eine ideale Zeit für einen Yachtausflug nach Portofino. Die Temperaturen sind mit 18-22°C angenehm mild, die Natur steht in voller Blüte, und die Touristenströme haben noch nicht eingesetzt. Die Wassertemperaturen liegen bei etwa 16-18°C – noch etwas kühl zum Baden, aber perfekt für aktive Unternehmungen an Land.
Die Ankerbuchten sind in dieser Zeit deutlich leerer, und auch die Preise für Liegeplätze sind moderater als in der Hochsaison. Allerdings musst du mit gelegentlichen Regenschauern rechnen, besonders im April. Die Windverhältnisse sind meist stabil mit moderaten Brisen aus West bis Nordwest.
Sommer (Juni bis August)
Die Sommermonate sind die beliebteste, aber auch die anspruchsvollste Zeit für einen Besuch. Die Temperaturen steigen auf 28-32°C, das Wasser erreicht angenehme 24-26°C, und das Wetter ist meist stabil und sonnig. Allerdings sind sowohl die Buchten als auch die Ankerplätze oft überfüllt, und die Preise erreichen ihr Maximum.
Wenn du in dieser Zeit kommen möchtest, solltest du Bojenplätze unbedingt im Voraus reservieren und früh am Morgen oder spät am Abend anlaufen, um die größten Menschenmengen zu vermeiden. Die thermischen Winde können am Nachmittag kräftig werden, was aber für erfahrene Segler kein Problem darstellt. Ähnliche Bedingungen findest du übrigens auch bei einem Bootsurlaub in anderen italienischen Regionen.
Herbst (September bis Oktober)
Der Herbst wird von vielen erfahrenen Seglern als die beste Zeit für die ligurische Küste angesehen. Die Temperaturen sind mit 20-25°C noch sommerlich warm, das Wasser hat mit 22-24°C seine Höchsttemperatur vom Sommer bewahrt, und die Menschenmassen haben sich deutlich reduziert. Die Preise sinken, und die Verfügbarkeit von Ankerplätzen verbessert sich erheblich.
Besonders der September bietet oft perfekte Bedingungen mit stabilem Wetter und moderaten Winden. Im Oktober musst du mit zunehmenden Herbststürmen rechnen, aber an den schönen Tagen erlebst du die Region in besonders klarem, goldenen Licht – ideal für Fotografen. Diese Zeit ist vergleichbar mit dem Wetter auf Sardinien im September, das ebenfalls optimal für Segeltouren ist.
Winter (November bis März)
Der Winter ist die ruhigste Zeit an der ligurischen Küste. Viele Charterbasen haben geschlossen, und auch die touristische Infrastruktur ist eingeschränkt. Allerdings bietet diese Jahreszeit für winterharte Segler einzigartige Erlebnisse: Die Küste zeigt sich von ihrer ursprünglichsten Seite, die Luft ist kristallklar, und bei gutem Wetter sind die Ausblicke spektakulär.
Die Temperaturen liegen bei 8-14°C, und gelegentlich gibt es Stürme mit Windstärken über 8 Beaufort. Nur sehr erfahrene Crews sollten in dieser Zeit segeln, und eine sorgfältige Wetterbeobachtung ist unerlässlich. Der Portofino Leuchtturm zeigt sich im Winter von seiner dramatischsten Seite, wenn die Wellen an die Felsen peitschen.
Kombination mit anderen Yachtcharter-Zielen im Mittelmeer
Portofino lässt sich hervorragend in eine größere Yachtcharter-Route einbinden. Viele Segler kombinieren die ligurische Küste mit anderen attraktiven Zielen im westlichen Mittelmeer.
Route Französische Riviera – Ligurien
Eine beliebte zweiwöchige Route führt von Monaco oder Nizza entlang der französischen Riviera nach Osten, vorbei an San Remo, Imperia und Sanremo bis nach Portofino und weiter nach Genua. Diese Route kombiniert französischen Glamour mit italienischem Dolce Vita und bietet eine perfekte Mischung aus Natur, Kultur und luxuriösem Yachtleben.
Ligurien – Toskana – Elba
Von Portofino aus kannst du südwärts über die Cinque Terre nach La Spezia segeln und von dort weiter zur toskanischen Küste. Livorno, Castiglione della Pescaia und die Insel Elba sind lohnende Ziele. Diese Route bietet eine hervorragende Kombination aus Küsten- und Inselsegeln und kann in 10-14 Tagen absolviert werden. Wer eine Bootstour auf Elba plant, findet dort traumhafte Buchten und kristallklares Wasser.
Verbindung zu Sardinien und Korsika
Für längere Törns bietet sich die Überfahrt nach Korsika oder Sardinien an. Von Portofino nach Bastia auf Korsika sind es etwa 100 Seemeilen, eine Tagesetappe bei guten Bedingungen. Von dort aus kannst du die korsische Ostküste erkunden oder weiter nach Sardinien übersetzen. Die Kombination aus ligurischer Küste und den sardischen Traumstränden wie Cala Luna oder der Pelosa-Strand ergibt einen unvergesslichen Mittelmeerurlaub.
Fazit: Der Portofino Leuchtturm als Yachtcharter-Highlight
Der Portofino Leuchtturm ist weit mehr als nur ein nautisches Wahrzeichen – er ist das Symbol für eine der schönsten und exklusivsten Küstenregionen Europas. Für Yachtcharter-Gäste bietet die Region eine perfekte Kombination aus spektakulärer Natur, erstklassiger maritimer Infrastruktur und italienischem Lebensgefühl.
Die sorgfältige Planung von Ankerplätzen und Anfahrt, die Beachtung der Schutzgebietsregeln und die Wahl der richtigen Reisezeit sind entscheidend für ein gelungenes Erlebnis. Wer sich die Zeit nimmt, nicht nur vom Wasser aus zu genießen, sondern auch die Wanderwege, die Unterwasserwelt und die kulinarischen Highlights zu erkunden, wird mit unvergesslichen Erinnerungen belohnt.
Ob als Teil einer größeren Italien-Rundreise oder als eigenständiges Ziel – der Portofino Leuchtturm und seine Umgebung gehören zu den absoluten Must-Sees für jeden Segler im Mittelmeer. Die Kombination aus Tradition und Moderne, Natur und Kultur macht diese Region zu einem zeitlosen Klassiker, der Jahr für Jahr Segler aus aller Welt begeistert.
Mit den richtigen Informationen, einer guten Vorbereitung und etwas Flexibilität bei der Planung steht deinem unvergesslichen Yachtcharter-Erlebnis am Portofino Leuchtturm nichts mehr im Wege. Setze die Segel und entdecke eines der schönsten Kapitel in der ligurischen Küstenliteratur!