Ibiza Buchten mit Boot: Top Ankerplätze und Yacht-Tipps

Luxusyacht in türkisfarbener Ibiza-Bucht, Küstenblick — ibiza buchten mit boot, warme Filmtöne, ruhige Stimmung

Entdecken Sie die schönsten Ibiza Buchten mit dem Boot und erleben Sie versteckte Paradiese abseits der Massen. Von der türkisblauen Cala Comte bis zur malerischen Cala Salada – wir zeigen Ihnen die besten Ankerbuchten, praktische Tipps zur Bootsmiete und die idealen Routen für Ihren perfekten Segeltag rund um die Baleareninsel.

Inhaltsverzeichnis

Die Baleareninsel Ibiza ist weit mehr als nur eine Party-Destination – sie verzaubert Segler und Bootsliebhaber mit ihrer dramatischen Küstenlinie, kristallklarem Wasser und versteckten Buchten, die oft nur vom Wasser aus erreichbar sind. Wer Ibiza Buchten mit Boot erkundet, taucht ein in eine Welt aus türkisfarbenen Ankerbuchten, schroffen Klippen und einsamen Stränden, die fernab vom Trubel der bekannten Hotspots liegen. In diesem umfassenden Ratgeber erfährst du alles Wichtige über die schönsten Ankerplätze, praktische Yacht-Tipps und wie du deine Charter optimal planst.

Warum Ibiza mit dem Boot die beste Art ist, die Insel zu entdecken

Ibiza mag auf den ersten Blick kompakt wirken, doch die wahre Schönheit der Insel offenbart sich erst vom Wasser aus. Viele der schönsten Buchten sind nur über lange Wanderwege oder gar nicht über Land erreichbar – mit einem Boot hingegen genießt du maximale Flexibilität und Privatsphäre. Du kannst spontan entscheiden, wo du ankern möchtest, welche Bucht du als nächstes ansteuerst und wie lange du an einem Ort bleiben willst. Anders als bei organisierten Bootsausflügen entlang Ibizas Südostküste bist du komplett unabhängig und kannst auch bei weniger bekannten Spots ankern, wenn dir danach ist.

Ein weiterer Vorteil: Die Ibiza Buchten mit Boot zu erkunden bedeutet auch, dem Massentourismus zu entkommen. Während an den bekannten Stränden wie Playa d’en Bossa oder Cala Comte im Sommer Hochbetrieb herrscht, findest du in den kleineren, versteckten Calas oft nur eine Handvoll anderer Yachten. Das Ankern vor unberührten Küstenabschnitten, umgeben von Pinien und Felsen, ist ein Erlebnis, das du an Land so nicht haben kannst. Zudem eröffnet dir eine Yacht die Möglichkeit, auch die Nachbarinseln wie Formentera oder die kleinen Felseninseln rund um Es Vedrà zu besuchen – Orte, die oft nur per Boot erreichbar sind und atemberaubende Fotomotive bieten.

Die besten Jahreszeiten für deinen Yacht-Trip nach Ibiza

Das mediterrane Klima Ibizas macht die Insel nahezu ganzjährig zu einem attraktiven Reiseziel für Segler. Die Hauptsaison erstreckt sich von Mai bis Oktober, wobei die Monate Juni und September als ideal gelten: Das Wetter ist stabil, die Wassertemperaturen angenehm und die Buchten noch nicht überlaufen. Im Juli und August herrscht Hochsaison – dann sind die beliebtesten Ankerplätze oft voll, die Preise für Yachtcharter steigen und auch an abgelegenen Spots musst du mit mehr Betrieb rechnen.

Wer es ruhiger mag und gleichzeitig von günstigeren Charterpreisen profitieren möchte, sollte die Vor- oder Nachsaison ins Auge fassen. Im Mai und Oktober sind die Temperaturen immer noch sommerlich, die Sonne scheint verlässlich und das Wasser ist warm genug zum Schwimmen. Zudem sind die Winde in diesen Monaten oft moderater, was gerade für weniger erfahrene Segler von Vorteil ist. Zwischen November und April wird es auf Ibiza ruhiger – viele Marinas und Charterfirmen bieten dann Sonderkonditionen an, allerdings kann das Wetter unbeständiger sein. Für erfahrene Crews, die Einsamkeit und günstige Preise schätzen, kann aber auch der Winter eine spannende Option sein.

Ibiza Buchten mit Boot: Die Top-Ankerplätze im Überblick

Die Küste Ibizas ist gesäumt von spektakulären Buchten, die sich perfekt zum Ankern eignen. Im Folgenden stellen wir dir die schönsten und beliebtesten Ankerplätze vor – von karibisch anmutenden Sandbuchten bis hin zu felsigen, dramatischen Spots mit kristallklarem Wasser. Jede dieser Buchten hat ihren eigenen Charakter und bietet unterschiedliche Bedingungen für Segler.

Cala Comte – der Klassiker für Sonnenanbeter

Die Cala Comte zählt zu den bekanntesten und fotogensten Stränden Ibizas. Das türkisfarbene Wasser, die vorgelagerten Felseninseln und der feine Sand machen sie zu einem beliebten Ziel für Yachten. Der Ankergrund ist sandiger Meeresboden mit einigen Seegraswiesen – achte darauf, nicht in geschützten Posidonia-Feldern zu ankern. Die Bucht liegt an der Westküste und ist besonders am Nachmittag und Abend ein Hotspot, da man von hier aus spektakuläre Sonnenuntergänge genießen kann. An Sommerwochenenden kann es hier voll werden, daher lohnt es sich, früh am Morgen oder unter der Woche zu kommen. Der Ankerplatz ist bei westlichen und nordwestlichen Winden gut geschützt, bei Südwind kann es jedoch ungemütlich werden.

Cala Saladeta – die kleine Schwester mit Charme

Gleich neben der größeren Cala Salada liegt die idyllische Cala Saladeta, eine kleine, geschützte Bucht mit kristallklarem Wasser und weißem Sand. Sie ist besonders bei Seglern beliebt, die Ruhe und Natur suchen. Der Ankerplatz bietet guten Schutz vor Nord- und Ostwinden, ist jedoch bei Südwest- und Westwind exponiert. Die Wassertiefe liegt zwischen 3 und 6 Metern, der Grund ist sandig und bietet guten Halt. Von der Yacht aus kannst du mit dem Dinghy an den Strand fahren oder direkt im glasklaren Wasser schnorcheln. Die Bucht ist tagsüber von Land aus zugänglich, daher kann es mittags etwas voller werden – aber verglichen mit anderen Hotspots bleibt Cala Saladeta angenehm entspannt.

Ibiza Buchten mit Boot: Luxusyacht ankert in türkisblauem Wasser zwischen pinienbewachsenen Klippen, Drohnenaufnahme.

Cala d’Hort mit Blick auf Es Vedrà

Wer einen der ikonischsten Ausblicke Ibizas sucht, sollte unbedingt in der Cala d’Hort ankern. Von hier aus hast du einen spektakulären Blick auf die mystische Felseninsel Es Vedrà, die sich majestätisch aus dem Meer erhebt. Die Bucht selbst ist relativ offen und bietet bei ruhigem Wetter und nördlichen Winden gute Ankerbedingungen. Der Ankergrund ist eine Mischung aus Sand und Fels, daher solltest du beim Setzen des Ankers etwas Geduld mitbringen. Cala d’Hort ist auch bei Tauchern beliebt, da die Unterwasserwelt rund um Es Vedrà besonders vielfältig ist. Am Strand gibt es mehrere Restaurants, in denen du frischen Fisch und lokale Spezialitäten genießen kannst – perfekt für einen entspannten Mittagsstopp. Beachte, dass bei südlichen und westlichen Winden die Bucht sehr unruhig werden kann, dann ist es besser, weiterzufahren.

Cala Bassa – türkisblaues Wasser und Beachclubs

Cala Bassa ist eine der schönsten Sandbuchten an der Westküste und ein beliebter Ankerplatz für Yachten aller Größen. Das Wasser schimmert in verschiedenen Blau- und Türkistönen, der Strand ist breit und von Pinien gesäumt. Der Ankergrund ist sandig und bietet guten Halt, die Wassertiefe liegt zwischen 4 und 8 Metern. An Land gibt es einen bekannten Beachclub mit Liegen, Musik und gastronomischem Angebot – ideal, wenn du nach einem Vormittag auf See Lust auf etwas Komfort und Service hast. Die Bucht ist gut geschützt bei nördlichen und östlichen Winden, bei westlichen und südwestlichen Winden solltest du jedoch vorsichtig sein. Im Hochsommer kann es hier recht voll werden, sowohl an Land als auch auf dem Wasser, daher lohnt sich ein früher Start oder ein Besuch außerhalb der Hauptsaison.

Cala Tarida – familienfreundlich und weitläufig

Cala Tarida ist eine der längsten Buchten an der Westküste und bietet ausreichend Platz zum Ankern, auch wenn viele Yachten vor Ort sind. Der breite Sandstrand und das flache, klare Wasser machen sie besonders bei Familien beliebt. Der Ankerplatz ist bei nördlichen und östlichen Winden gut geschützt, bei Südwest- und Westwind kann es jedoch ungemütlich werden. Die Wassertiefe variiert zwischen 3 und 7 Metern, der Grund ist überwiegend sandig. Am Strand gibt es mehrere Restaurants und Bars, sodass du auch kulinarisch gut versorgt bist. Cala Tarida eignet sich hervorragend als Mittagsstopp oder für eine längere Pause, wenn du mit Kindern unterwegs bist oder einfach einen entspannten Tag am Wasser verbringen möchtest.

Praktische Yacht-Tipps für das Segeln rund um Ibiza

Wer die Ibiza Buchten mit Boot erkunden will, sollte neben der Routenplanung auch einige praktische Aspekte beachten. Von der Wahl der richtigen Marina über Ankertechniken bis hin zu Sicherheitsvorkehrungen – eine gute Vorbereitung macht den Unterschied zwischen einem entspannten Törn und unerwarteten Herausforderungen aus. In diesem Abschnitt erfährst du alles Wissenswerte, um deinen Yacht-Trip bestmöglich zu gestalten.

Die wichtigsten Marinas und Häfen auf Ibiza

Ibiza verfügt über mehrere gut ausgestattete Marinas, die sich als Ausgangspunkt für deinen Törn eignen. Die bekannteste ist die Marina Botafoch in Ibiza-Stadt, die direkt neben dem historischen Dalt Vila liegt. Hier findest du moderne Liegeplätze, ausgezeichnete Versorgungsmöglichkeiten und eine lebendige Atmosphäre mit Restaurants, Bars und Geschäften. Die Marina ist ideal, wenn du vor oder nach deinem Törn noch etwas Zeit in der Stadt verbringen möchtest. Auch der Yachtclub Marina Ibiza bietet erstklassige Infrastruktur und liegt zentral – allerdings sind die Liegeplätze hier in der Hochsaison oft ausgebucht, eine rechtzeitige Reservierung ist empfehlenswert.

An der Westküste gibt es mit der Marina Santa Eulalia eine weitere beliebte Anlaufstelle, die etwas ruhiger und familiärer ist als die Marinas in Ibiza-Stadt. Hier kannst du dich entspannt auf deinen Törn vorbereiten oder nach einem langen Tag auf See anlegen. Auch in San Antonio gibt es einen Hafen, der allerdings eher von Ausflugsbooten frequentiert wird – für Yachten ist er weniger attraktiv. Wer plant, auch nach Formentera überzusetzen, sollte beachten, dass es dort ebenfalls gut ausgestattete Marinas gibt, etwa in La Savina, die sich als Zwischenstopp eignen.

Ankertechniken und Sicherheit in den Buchten

Das Ankern in den Ibiza Buchten mit Boot erfordert etwas Übung und Aufmerksamkeit, insbesondere wenn die Buchten voll sind oder der Wind dreht. Achte stets darauf, ausreichend Abstand zu anderen Yachten zu halten und genug Ankerkette auszugeben – als Faustregel gilt das Drei- bis Fünffache der Wassertiefe. In sandigen Buchten setzt sich der Anker meist schnell, bei felsigem oder seegrasbedecktem Grund kann es jedoch schwieriger werden. Prüfe nach dem Setzen des Ankers immer, ob er wirklich hält, indem du leicht rückwärts fährst und beobachtest, ob die Yacht sich bewegt.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn du in Posidonia-Feldern ankerst – diese Seegraswiesen sind geschützt und spielen eine wichtige Rolle für das marine Ökosystem. Vermeide es, in diesen Bereichen zu ankern, da der Anker das Seegras beschädigen kann. In vielen Buchten gibt es mittlerweile auch Bojen, an denen du festmachen kannst – diese sind eine gute Alternative, besonders in sensiblen Gebieten. Denke auch daran, bei nächtlichem Ankern eine Ankerlaterne zu setzen und regelmäßig die Position zu überprüfen, falls sich der Wind ändert oder Strömungen auftreten. Wenn du mehr über nachhaltiges Segeln erfahren möchtest, schau dir auch unseren Artikel zum Thema nachhaltiger Segelurlaub an – viele Tipps lassen sich auch auf Ibiza übertragen.

Wind- und Wetterbedingungen rund um Ibiza

Das Wetter auf Ibiza ist grundsätzlich mediterran und stabil, dennoch solltest du die lokalen Windbedingungen kennen. Der vorherrschende Wind kommt im Sommer meist aus nördlichen bis nordöstlichen Richtungen und ist in der Regel moderat. In den Nachmittagsstunden kann die Thermik jedoch zunehmen, sodass der Wind auffrischt – plane deine Ankermanöver daher möglichst vormittags oder am frühen Nachmittag. Bei südlichen und südwestlichen Winden, die gelegentlich auftreten, werden viele der westlichen Buchten unruhig – dann ist es besser, auf die geschützteren Buchten an der Ost- oder Nordküste auszuweichen.

Gewitter sind im Sommer selten, können aber in den Übergangsmonaten auftreten. Halte daher stets die aktuellen Wettervorhersagen im Blick und nutze Apps wie Windy oder Navionics, um Wind- und Wellenbedingungen in Echtzeit zu verfolgen. Auch der lokale Hafenmeister oder andere Segler können dir wertvolle Hinweise geben, wenn sich das Wetter ändert. Generell gilt: Ibiza ist ein anfängerfreundliches Segelrevier mit überschaubaren Distanzen und meist ruhigen Bedingungen – dennoch solltest du immer vorbereitet sein und flexibel auf wechselnde Wetterbedingungen reagieren.

Modernes Yachtcockpit mit Kapitän am Steuer und Navigationsinstrumenten, Blick auf das Mittelmeer – Ibiza Buchten mit Boot

Proviant und Versorgung an Bord

Eine gute Versorgung ist essenziell für einen gelungenen Törn. In Ibiza-Stadt und Santa Eulalia gibt es große Supermärkte, in denen du alle notwendigen Lebensmittel, Getränke und Ausrüstung besorgen kannst. Plane deinen Einkauf am besten vor dem Ablegen, da die Versorgungsmöglichkeiten in den kleineren Buchten und an abgelegenen Ankerplätzen begrenzt sind. Frisches Obst, Gemüse, Brot und lokale Spezialitäten wie Sobrassada oder Ensaimada bekommst du auf den Wochenmärkten – ein Besuch lohnt sich nicht nur kulinarisch, sondern auch für das authentische Flair.

Denke auch an ausreichend Wasser an Bord, besonders wenn du mehrere Tage unterwegs bist. Die meisten Yachten verfügen über Wassertanks, die in den Marinas aufgefüllt werden können. Für längere Törns solltest du zudem zusätzliche Wasserflaschen mitnehmen. Was die Verpflegung angeht, empfiehlt es sich, einfache Gerichte zu planen, die sich auch bei Seegang gut zubereiten lassen. Pasta, Salate, gegrillter Fisch oder Tapas sind perfekt für einen entspannten Abend an Bord. In vielen Buchten gibt es zudem Strandbars oder Restaurants, in denen du frisch zubereitete Speisen genießen kannst – ein willkommener Luxus nach einem langen Segeltag.

Wassersport und Freizeitaktivitäten vom Boot aus

Die Ibiza Buchten mit Boot zu entdecken, bietet auch jede Menge Möglichkeiten für Wassersport und Freizeitaktivitäten. Schnorcheln ist ein absolutes Muss – die Unterwasserwelt rund um Ibiza ist artenreich und farbenfroh, besonders an Felsenküsten und in geschützten Buchten. Pack dir eine gute Schnorchelausrüstung ein, vielleicht sogar eine Unterwasserkamera, um die beeindruckenden Felsformationen und Fischschwärme festzuhalten. Auch Stand-Up-Paddling (SUP) ist sehr beliebt und lässt sich problemlos vom Boot aus starten – viele Charterfirmen bieten SUP-Boards als Zusatzausstattung an.

Wenn du gerne tauchst, findest du rund um Ibiza zahlreiche Tauchspots mit Höhlen, Riffen und Wracks. Einige Tauchschulen bieten auch Ausflüge per Boot an, falls du keine eigene Ausrüstung dabeihast. Mehr Infos dazu findest du in unserem ausführlichen Artikel zum Thema Tauchen auf Ibiza. Für Adrenalin-Junkies gibt es außerdem Möglichkeiten zum Wakeboarden oder Jetski fahren – viele Verleihstationen befinden sich in den größeren Buchten und Marinas. Und wer es entspannter mag, genießt einfach die Ruhe an Bord, liest ein Buch auf dem Vordeck oder macht es sich mit einem Sundowner im Cockpit gemütlich, während die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwindet.

Die richtige Yacht für deinen Ibiza-Törn wählen

Die Wahl der passenden Yacht hängt von mehreren Faktoren ab: Wie viele Personen sind an Bord? Wie viel Segelerfahrung bringst du mit? Und welche Ansprüche hast du an Komfort und Ausstattung? Auf Ibiza stehen dir verschiedene Yachttypen zur Verfügung – von kleinen Segelyachten über komfortable Katamarane bis hin zu luxuriösen Motoryachten. Jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile, die du bei der Planung berücksichtigen solltest.

Segelyacht – der Klassiker für authentisches Segeln

Eine klassische Segelyacht ist ideal, wenn du das ursprüngliche Segelerlebnis suchst und genug Erfahrung mitbringst. Segelyachten sind wendiger als Katamarane und bieten oft ein intensiveres Fahrgefühl. Sie eignen sich besonders für kleinere Crews von 2 bis 6 Personen und sind in der Regel günstiger in der Charter als größere Katamarane oder Motoryachten. Für Ibiza reicht eine Yacht von 35 bis 45 Fuß völlig aus, da die Distanzen überschaubar sind und du ohnehin viel Zeit in den Buchten verbringen wirst. Achte bei der Auswahl auf eine gute Ausstattung – Bimini, Badeleiter, Außendusche und ausreichend Stauraum sind wichtig für einen komfortablen Törn.

Katamaran – Platz und Stabilität für Familien und Gruppen

Katamarane sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden, besonders bei Familien und größeren Gruppen. Dank ihrer doppelten Rumpfkonstruktion bieten sie deutlich mehr Platz als herkömmliche Monohull-Yachten – sowohl in den Kabinen als auch auf Deck. Auch die Stabilität ist ein großer Vorteil: Katamarane liegen ruhiger im Wasser und neigen sich kaum, was gerade für weniger erfahrene Segler oder Menschen mit Tendenz zur Seekrankheit angenehm ist. Zudem haben Katamarane meist einen geringeren Tiefgang, sodass du auch in flacheren Buchten ankern kannst. Der Nachteil: Sie sind teurer in der Charter und in engen Marinas manchmal schwieriger unterzubringen. Für Ibiza jedoch, wo viele Ankerbuchten genutzt werden, ist ein Katamaran eine hervorragende Wahl. Wenn du mehr über die Vor- und Nachteile erfahren möchtest, schau dir unseren Vergleich zum Thema Katamaran vs. Segelyacht an.

Motoryacht – Komfort und Geschwindigkeit

Wenn du weniger Wert auf das Segeln selbst legst und mehr auf Komfort und Geschwindigkeit, ist eine Motoryacht die richtige Wahl. Motoryachten bringen dich schnell von einer Bucht zur nächsten und bieten oft luxuriöse Ausstattung wie Klimaanlage, geräumige Kabinen und moderne Unterhaltungssysteme. Sie eignen sich besonders für kürzere Trips oder wenn du in kurzer Zeit möglichst viele Orte sehen möchtest. Der Nachteil ist der höhere Treibstoffverbrauch und damit verbundene Kosten. Für Ibiza, wo die Distanzen gering sind und das Ankern in den Buchten im Vordergrund steht, ist eine Motoryacht eher optional – aber wer den Luxus schätzt, wird sie lieben.

Charter-Tipps und Buchung: So findest du die perfekte Yacht

Die Buchung einer Yacht auf Ibiza ist dank zahlreicher Anbieter und Plattformen unkompliziert – dennoch gibt es einige Punkte, die du beachten solltest, um das beste Angebot zu finden und unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Von der Wahl des richtigen Anbieters über Versicherungen bis hin zu versteckten Kosten: Eine gründliche Vorbereitung zahlt sich aus.

Die besten Charter-Plattformen und Anbieter

Für die Buchung deiner Yacht auf Ibiza stehen dir verschiedene Plattformen zur Verfügung. Royal Charter bietet eine große Auswahl an Yachten unterschiedlicher Größen und Preisklassen, mit transparenten Preisen und detaillierten Beschreibungen. Auch internationale Plattformen wie SamBoat oder Click&Boat haben ein breites Angebot an privaten und gewerblichen Yachten. Achte darauf, die Bewertungen früherer Charterer zu lesen und dir die Yacht-Details genau anzuschauen – Fotos, Ausstattungsliste und Baujahr geben wichtige Hinweise auf den Zustand des Bootes.

Wenn du zum ersten Mal charterst oder unsicher bist, ob du alle notwendigen Fähigkeiten mitbringst, kann es sinnvoll sein, eine Yacht mit Skipper zu buchen. Ein erfahrener Skipper kennt die besten Ankerplätze, gibt dir wertvolle Tipps und übernimmt die Navigation und das Manövrieren – du kannst dich entspannt zurücklehnen und die Ibiza Buchten mit Boot in vollen Zügen genießen. Falls du dich für eine Yachtcharter mit Skipper interessierst, findest du in unserem entsprechenden Ratgeber alle wichtigen Informationen – viele der Tipps lassen sich auch auf Ibiza anwenden.

Kosten und Preisgestaltung: Was kostet eine Yacht auf Ibiza?

Die Kosten für eine Yachtcharter auf Ibiza variieren je nach Saison, Yachttyp, Größe und Ausstattung. In der Hochsaison (Juli/August) musst du mit deutlich höheren Preisen rechnen als in der Nebensaison. Eine Segelyacht für 4–6 Personen kostet in der Hauptsaison etwa 2.000 bis 4.000 Euro pro Woche, während Katamarane zwischen 4.000 und 8.000 Euro liegen. Luxusyachten und Motoryachten können deutlich teurer sein. Zusätzlich fallen oft noch Kosten für Endreinigung, Bettwäsche, Außenbordmotor, oder die Kurtaxe an – lies das Kleingedruckte genau durch, um versteckte Kosten zu vermeiden.

Treibstoff ist bei Segelyachten meist kein großer Posten, bei Motoryachten kann er jedoch ins Gewicht fallen. Auch die Kosten für Liegeplätze in Marinas solltest du einplanen, falls du nicht nur in freien Buchten ankern möchtest. In der Hochsaison können Marinaplätze auf Ibiza teuer sein – eine Übernachtung kostet je nach Größe der Yacht zwischen 50 und 150 Euro. Wer flexibel ist und hauptsächlich in Buchten ankert, spart hier deutlich. Mehr zur Preisgestaltung und versteckten Kosten findest du in unserem ausführlichen Artikel zu den Yachtcharter Kosten in Kroatien – die Struktur ist bei Ibiza-Chartern ähnlich.

Drohnenfoto: Luxus-Yachten in einer versteckten, türkisfarbenen Bucht, ibiza buchten mit boot zwischen Pinien, Sandstrand und Felsklippen.

Versicherungen und Kautionen nicht vergessen

Beim Chartern einer Yacht ist eine Versicherung unerlässlich. Die meisten Anbieter verlangen eine Kaution, die bei Schäden oder Verlust von Ausrüstung einbehalten werden kann. Die Höhe der Kaution variiert je nach Yacht und liegt meist zwischen 1.500 und 5.000 Euro. Diese wird in der Regel als Kreditkartenautorisierung hinterlegt und nach der Rückgabe der Yacht freigegeben, sofern keine Schäden vorliegen. Zusätzlich kannst du eine Vollkaskoversicherung abschließen, die die Selbstbeteiligung reduziert oder ganz abdeckt – gerade für unerfahrene Segler eine sinnvolle Investition.

Achte auch darauf, dass die Yacht eine gültige Haftpflichtversicherung hat. Diese ist in der Regel im Charterpreis enthalten, deckt aber nur Schäden an Dritten ab. Persönliche Gegenstände und Wertsachen sind meist nicht versichert, daher solltest du diese entweder zu Hause lassen oder eine separate Reiseversicherung abschließen. Lies die Vertragsbedingungen genau durch und kläre im Vorfeld alle Fragen mit dem Vermieter – das erspart dir später Ärger und unangenehme Überraschungen.

Routenvorschläge: 3-Tages- und 7-Tages-Törns rund um Ibiza

Je nachdem, wie viel Zeit du mitbringst, gibt es verschiedene Routenoptionen, um die schönsten Ibiza Buchten mit Boot zu entdecken. Hier stellen wir dir zwei bewährte Routen vor: einen kompakten 3-Tages-Törn für Kurzentschlossene und eine ausführliche 7-Tages-Route für alle, die tiefer in die Inselwelt eintauchen wollen.

3-Tages-Törn: Die Highlights an der Westküste

Wenn du nur ein verlängertes Wochenende Zeit hast, konzentriere dich auf die Westküste Ibizas – hier liegen die spektakulärsten Buchten und Ankerplätze dicht beieinander. Starte in der Marina Botafoch in Ibiza-Stadt und segele zunächst nach Cala Comte, wo du den Vormittag mit Schnorcheln und Sonnenbaden verbringst. Mittags geht es weiter nach Cala Bassa, wo du im Beachclub zu Mittag essen kannst. Am Nachmittag segelst du zur Cala d’Hort und genießt den spektakulären Blick auf Es Vedrà – perfekt für einen Sundowner an Bord.

Am zweiten Tag steuerst du Cala Tarida an, wo du in Ruhe frühstücken und schwimmen kannst. Danach geht es weiter nach Cala Salada und Cala Saladeta – diese beiden Buchten liegen nah beieinander und bieten kristallklares Wasser und Ruhe. Den Abend verbringst du in einer der beiden Buchten, wo du direkt von Bord aus ins Wasser springen und die Sterne beobachten kannst. Am dritten Tag segelst du zurück in Richtung Ibiza-Stadt, mit einem Zwischenstopp in Cala Jondal oder einer anderen Bucht deiner Wahl. Diese kompakte Route zeigt dir die schönsten Seiten Ibizas, ohne dass du lange Strecken segeln musst.

7-Tages-Törn: Ibiza und Formentera intensiv erleben

Mit einer Woche Zeit kannst du nicht nur Ibiza, sondern auch die Nachbarinsel Formentera eingehend erkunden. Starte wieder in Ibiza-Stadt und segle am ersten Tag entlang der Ostküste nach Süden, vorbei an Playa d’en Bossa bis nach Es Cavallet – eine der wenigen FKK-Strände der Insel. Hier kannst du in Ruhe ankern und den Nachmittag genießen. Am zweiten Tag überquerst du die Meerenge nach Formentera und erkundest die spektakulären Buchten wie Cala Saona oder die berühmte Playa de Ses Illetes, die oft als karibischster Strand Europas bezeichnet wird.

Am dritten und vierten Tag kannst du die Ostküste Formenteras erkunden, bevor du zurück nach Ibiza segelst und die Westküste in Angriff nimmst. Besuche Cala Comte, Cala Bassa, Cala Tarida und Cala d’Hort – nimm dir Zeit, um zu schnorcheln, zu entspannen und die lokale Gastronomie zu genießen. Am fünften Tag kannst du die Nordküste Ibizas erkunden, die weniger frequentiert ist, aber ebenfalls schöne Buchten wie Cala Xarraca oder Cala San Vicente bietet. Die letzten beiden Tage nutzt du, um noch einmal deine Lieblingsspots anzusteuern oder neue Ecken zu entdecken, bevor du wieder in Ibiza-Stadt anlegst. Diese Route bietet dir eine perfekte Mischung aus Abenteuer, Entspannung und unvergesslichen Eindrücken.

Sicherheit und Notfall: Was du wissen solltest

Auch wenn Ibiza ein vergleichsweise sicheres und einfaches Segelrevier ist, solltest du auf Notfälle vorbereitet sein. Stelle sicher, dass du die Notfallnummern kennst – die allgemeine Notrufnummer in Spanien ist 112, die Küstenwache erreichst du über Kanal 16 im Seefunk. An Bord sollte stets eine gut ausgestattete Erste-Hilfe-Ausrüstung vorhanden sein, ebenso wie Rettungswesten für alle Crew-Mitglieder. Prüfe vor dem Ablegen, ob alle Sicherheitsausrüstungen an Bord und funktionstüchtig sind – dazu gehören Feuerlöscher, Rettungsring, Leuchtraketen und ein Funkgerät.

Falls du in eine Notsituation gerätst – sei es ein technisches Problem, ein medizinischer Notfall oder schlechtes Wetter – bewahre Ruhe und setze einen Notruf ab. Die Küstenwache auf Ibiza reagiert schnell und professionell. Auch viele Charterfirmen bieten einen 24-Stunden-Notfallservice an, den du jederzeit kontaktieren kannst. Plane deine Törns so, dass du immer genug Zeit hast, um bei sich verschlechterndem Wetter in eine geschützte Bucht oder Marina zurückzukehren. Und denke daran: Sicherheit geht immer vor Zeitplan – lieber einen Tag länger in einer ruhigen Bucht bleiben, als bei unsicheren Bedingungen weiterzusegeln.

Fazit: Ibiza Buchten mit Boot – ein unvergessliches Erlebnis

Die Ibiza Buchten mit Boot zu entdecken, ist eine der schönsten Arten, die Baleareninsel zu erleben. Von kristallklarem Wasser über einsame Ankerbuchten bis hin zu spektakulären Sonnenuntergängen – Ibiza bietet Seglern eine unvergleichliche Vielfalt. Mit der richtigen Planung, einer passenden Yacht und etwas Flexibilität wird dein Törn zu einem unvergesslichen Abenteuer. Ob du die klassischen Hotspots wie Cala Comte und Cala d’Hort ansteuerst oder lieber versteckte Geheimtipps erkundest – die Freiheit, deine eigene Route zu wählen und spontan zu entscheiden, macht den Reiz des Bootfahrens aus. Pack deine Crew zusammen, plane deinen Törn und erlebe Ibiza vom Wasser aus – es lohnt sich!

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