Die Balearen gehören zu den schönsten Segelrevieren im Mittelmeer – und wer an Inselhopping Mallorca denkt, hat oft nur die Hauptinsel im Blick. Dabei bietet gerade die Kombination aus Mallorca und den umliegenden Inseln wie Cabrera, Dragonera oder sogar Ibiza und Formentera ein unvergleichliches Segelerlebnis. Mit einer Yacht Charter kannst du die Vielfalt der Balearen auf eigene Faust entdecken: türkisfarbene Buchten, verträumte Ankerbuchten, charmante Hafenstädtchen und kulinarische Highlights warten darauf, von dir erkundet zu werden.
Mallorca ist mit über 550 Kilometern Küstenlinie und mehr als 200 Stränden ein Paradies für Wassersportler und Naturliebhaber. Doch erst beim Inselhopping Mallorca entfaltet sich das volle Potenzial der Region: Du verlässt die überfüllten Touristenorte, segelst zu versteckten Buchten und entdeckst Inseln, die nur wenige Besucher erreichen. Ob du einen romantischen Segeltörn zu zweit planst, mit der Familie unterwegs bist oder mit Freunden ein Abenteuer suchst – eine Yachtcharter bietet dir maximale Flexibilität und Freiheit.
Warum Mallorca das perfekte Revier für Inselhopping ist
Mallorca vereint kurze Distanzen, gute Infrastruktur und abwechslungsreiche Landschaften. Die meisten Inseln und Buchten sind innerhalb weniger Stunden erreichbar, sodass du auch bei einem einwöchigen Törn viel sehen kannst. Das Klima ist von Mai bis Oktober ideal zum Segeln: konstante Winde, warme Temperaturen und nur selten Starkwind oder Unwetter. Auch für Segelanfänger ist die Region gut geeignet, da die Wetterbedingungen meist moderat sind und zahlreiche geschützte Ankerplätze zur Verfügung stehen.
Ein weiterer Vorteil: Die Infrastruktur auf Mallorca ist hervorragend ausgebaut. In Palma de Mallorca, Alcúdia, Port d’Andratx und vielen weiteren Orten findest du moderne Marinas mit Versorgungsmöglichkeiten, Restaurants und technischem Service. Auch die Auswahl an Charteryachten ist groß – von der sportlichen Segelyacht über den komfortablen Katamaran bis hin zur luxuriösen Motoryacht ist alles verfügbar. Für absolute Einsteiger gibt es auch die Möglichkeit, eine Yacht mit Skipper zu chartern, um entspannt die Region zu erkunden.
Die besten Ausgangspunkte für dein Inselhopping
Für Inselhopping Mallorca bieten sich mehrere Ausgangsbasen an. Der Haupthafen in Palma de Mallorca ist mit Abstand der größte und am besten vernetzte Startpunkt. Hier findest du die meisten Charteryachten, eine erstklassige Marina-Infrastruktur und eine gute Anbindung an den Flughafen. Von Palma aus erreichst du in wenigen Stunden die Südwestküste mit ihren traumhaften Buchten oder segelst in Richtung Cabrera.
Ein weiterer beliebter Ausgangspunkt ist Port d’Alcúdia im Norden Mallorcas. Von hier aus sind die nördlichen Buchten, die Halbinsel Formentor und die kleine Insel Dragonera schnell zu erreichen. Auch für einen Abstecher nach Menorca ist Alcúdia ideal gelegen. Wer es etwas ruhiger mag, startet in Port Andratx oder Port Adriano – beide Marinas liegen im Südwesten und bieten direkten Zugang zu den beliebtesten Ankerbuchten der Westküste.
Yachtcharter auf Mallorca: So findest du das richtige Boot
Die Auswahl der richtigen Yacht ist entscheidend für den Erfolg deines Segeltörns. Für Inselhopping Mallorca eignen sich besonders Segelyachten zwischen 35 und 50 Fuß, die wendig, komfortabel und dennoch gut ausgestattet sind. Katamarane sind vor allem bei Familien und Gruppen beliebt, da sie mehr Platz bieten und durch ihren geringen Tiefgang auch in flachen Buchten ankern können. Motoryachten sind die schnellste Option, verbrauchen aber mehr Treibstoff und bieten weniger Segelerlebnis.
Die Kosten für eine Yachtcharter auf Mallorca variieren je nach Saison, Bootsgröße und Ausstattung. In der Hauptsaison von Juli bis August musst du mit höheren Preisen rechnen, während die Nebensaison im Mai, Juni, September und Oktober deutlich günstiger ist – und oft sogar das bessere Segelerlebnis bietet. Viele Anbieter verlangen eine Kaution und bieten verschiedene Versicherungspakete an. Achte darauf, dass die Yacht gut gewartet ist und über alle notwendigen Sicherheitsausrüstungen verfügt.
Wenn du keinen Bootsführerschein hast, kannst du auch eine Yacht mit Skipper chartern. Das ist nicht nur entspannter, sondern bietet auch den Vorteil, dass der Skipper die besten Ankerplätze und Geheimtipps kennt. Für Segler, die bereits Erfahrung haben, ist ein Bareboat-Charter die richtige Wahl – du bist dein eigener Kapitän und entscheidest selbst, wohin die Reise geht.

Welche Dokumente und Qualifikationen brauchst du?
Für das Chartern einer Yacht auf Mallorca benötigst du in der Regel einen gültigen Bootsführerschein. In Deutschland ist das der SBF See, in Österreich der Küstenpatent und in der Schweiz der Hochseeausweis. International wird meist der ICC (International Certificate of Competence) akzeptiert. Zusätzlich verlangen viele Vercharterer einen Nachweis über ausreichend Segelerfahrung – sogenannte Logbuch-Einträge oder ein kurzes Referenzschreiben eines früheren Vercharterers.
Falls du unsicher bist oder erst wenig Erfahrung hast, ist ein Skipper die sicherste und entspannteste Lösung. Auch ein sogenannter Check-Skipper kann sinnvoll sein: Er begleitet dich am ersten Tag, zeigt dir das Boot und gibt wertvolle Tipps für die Route – danach bist du auf dich allein gestellt. Das gibt dir Sicherheit und Flexibilität zugleich.
Die schönsten Inseln rund um Mallorca
Beim Inselhopping Mallorca stehen dir mehrere Traumziele zur Auswahl. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter und bietet einzigartige Erlebnisse. Ob einsame Natur, historische Stätten oder lebendiges Inselleben – die Vielfalt ist beeindruckend.
Cabrera: Das Naturparadies im Süden
Die Insel Cabrera liegt etwa 10 Seemeilen südlich von Mallorca und gehört zu einem Nationalpark. Hier erwartet dich unberührte Natur, kristallklares Wasser und eine faszinierende Unterwasserwelt. Der Zugang ist reglementiert: Du musst eine Genehmigung beantragen, um in der Bucht von Cabrera zu ankern. Die Anmeldung ist online möglich und sollte rechtzeitig vor dem Törn erfolgen.
Cabrera ist ideal für Schnorchler und Taucher. Die Sichtweiten unter Wasser sind hervorragend, und mit etwas Glück kannst du Barrakudas, Zackenbarsche und bunte Fischschwärme beobachten. An Land gibt es ein kleines Museum, eine alte Festung und mehrere Wanderwege. Die Bucht selbst ist gut geschützt und bietet sichere Ankermöglichkeiten – ein perfekter Ort für eine Übernachtung an Bord.
Dragonera: Die Dracheninsel im Westen
Die unbewohnte Insel Dragonera liegt vor der Westküste Mallorcas und ist ebenfalls Teil eines Naturschutzgebiets. Der Name stammt von den zahlreichen Eidechsen, die auf der Insel leben. Dragonera ist ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge und bietet spektakuläre Klippen, einsame Buchten und einen historischen Leuchtturm.
Ankern ist nur in bestimmten Bereichen erlaubt, und du solltest auf die Windverhältnisse achten, da die Westküste manchmal unruhig sein kann. Dennoch lohnt sich der Besuch: Die Aussicht vom Leuchtturm ist atemberaubend, und die Ruhe auf der Insel ist wohltuend. Auch hier sind Schnorcheln und Schwimmen ein Highlight.
Formentera und Ibiza: Die Nachbarinseln
Wer mehr Zeit mitbringt, sollte einen Abstecher nach Formentera oder Ibiza einplanen. Von Mallorcas Südküste aus sind es etwa 50 Seemeilen nach Ibiza – das entspricht einer Tagesfahrt bei guten Windverhältnissen. Ibiza bietet eine Mischung aus Partystimmung, Kultur und traumhaften Stränden wie Cala Conta oder Cala d’Hort mit Blick auf die mystische Felsinsel Es Vedrà.
Formentera hingegen ist die entspannte Alternative: flaches Wasser, endlose Sandstrände und eine lockere Atmosphäre. Besonders die Ankerbucht Cala Saladeta ist ein absolutes Highlight. Beide Inseln sind perfekt für Inselhopping Mallorca mit ausreichend Zeit und Erfahrung.
Die besten Routen für Inselhopping auf Mallorca
Je nachdem, wie viel Zeit du hast und welche Erfahrung du mitbringst, kannst du verschiedene Routen für dein Inselhopping Mallorca wählen. Hier sind drei bewährte Vorschläge für unterschiedliche Ansprüche.
Einwöchiger Törn ab Palma: Die klassische Route
Diese Route ist ideal für Einsteiger und bietet eine gute Mischung aus Segeln, Ankern und Landgang. Start ist in Palma, von wo aus du zunächst Richtung Südwesten segelst. Der erste Stopp könnte Port Adriano sein – eine moderne Marina mit exzellentem Service. Am zweiten Tag erreichst du die traumhafte Bucht Cala Figuera, die mit ihrem türkisfarbenen Wasser und den weißen Felsen begeistert.
Weiter geht es zur Cala Pi, einer der schönsten Buchten Mallorcas, und anschließend nach Cabrera. Nach einer Nacht im Nationalpark segelst du zurück zur Ostküste, machst Halt in Cala Llombards oder Cala Mondragó und kehrst schließlich über die malerische Bucht Portocolom nach Palma zurück. Diese Route umfasst etwa 100 Seemeilen und ist auch für weniger erfahrene Segler gut machbar.
Die sportliche Nordroute: Formentor und Alcúdia
Wenn du sportlicher unterwegs sein möchtest und den Norden Mallorcas erkunden willst, ist diese Route perfekt. Start ist ebenfalls in Palma, von wo aus du entlang der Westküste nach Norden segelst. Über Port de Sóller – einem charmanten Hafenstädtchen umgeben von Bergen – geht es weiter zur legendären Halbinsel Formentor. Die Playa de Formentor ist einer der schönsten Strände der Insel und bietet glasklares Wasser zum Schwimmen und Schnorcheln.
Anschließend erreichst du Port de Pollença und Alcúdia, wo du dich mit frischem Proviant eindecken kannst. Von hier aus lohnt sich ein Abstecher zur Insel Dragonera, bevor du über die Westküste zurück nach Palma segelst. Diese Route ist anspruchsvoller, da die Nordküste windiger und welliger sein kann – dafür wirst du mit spektakulären Landschaften belohnt.
Die große Balearen-Runde: Mallorca, Ibiza, Formentera
Für erfahrene Segler mit mindestens zwei Wochen Zeit ist die große Balearen-Runde ein unvergessliches Abenteuer. Start ist in Palma, von wo aus du zunächst die Südküste Mallorcas erkundest und eventuell nach Cabrera segelst. Danach geht es in mehreren Etappen nach Ibiza, wo du in Marinas wie Marina Botafoch oder San Antonio festmachen kannst. Von Ibiza aus ist es nur ein kurzer Schlag nach Formentera, wo du in einer der vielen traumhaften Buchten ankern kannst.
Auf dem Rückweg nach Mallorca lohnt sich ein Stopp in der Bucht Cala Comte oder Cala Bassa, bevor du über die offene See zurück nach Palma segelst. Diese Route erfordert gute Segelerfahrung, Wetterkenntnisse und eine gut ausgestattete Yacht – aber das Erlebnis ist unvergleichlich.

Geheimtipps: Versteckte Buchten und Ankerplätze
Beim Inselhopping Mallorca gibt es neben den bekannten Hotspots auch viele versteckte Juwelen, die nur wenige Segler kennen. Diese Buchten sind oft nur vom Wasser aus erreichbar und bieten absolute Ruhe und unberührte Natur.
Cala Deià: Verstecktes Paradies an der Westküste
Die Cala Deià liegt unterhalb des malerischen Bergdorfs Deià und ist nur über eine steile Straße oder vom Meer aus erreichbar. Die kleine Bucht ist von Felsen umgeben und bietet klares, tiefblaues Wasser – ideal zum Schnorcheln. Es gibt eine kleine Strandbar, die lokale Spezialitäten serviert. Ankern ist hier möglich, aber du solltest auf die Tiefe und den Untergrund achten. Bei Nordwind kann die Bucht unruhig werden.
Cala Tuent: Einsam und ursprünglich
Die Cala Tuent liegt nördlich von Port de Sóller und ist eine der wildesten Buchten Mallorcas. Der steinige Strand und die umliegenden Berge verleihen der Bucht eine dramatische Atmosphäre. Hier gibt es keine Infrastruktur, dafür absolute Ruhe und fantastische Ausblicke. Die Bucht ist bei Südwind gut geschützt, aber bei Nordwind solltest du besser weiterziehen.
Cala Varques: Traumbucht im Osten
Die Cala Varques ist eine der schönsten Buchten im Osten Mallorcas und nur vom Meer oder über einen längeren Fußmarsch erreichbar. Das türkisfarbene Wasser, der weiße Sandstrand und die umgebenden Pinienwälder machen diese Bucht zu einem echten Geheimtipp. Ankern ist hier problemlos möglich, und du kannst den ganzen Tag in absoluter Abgeschiedenheit verbringen.
Praktische Tipps für dein Inselhopping
Damit dein Segeltörn rund um Mallorca reibungslos verläuft, solltest du einige praktische Dinge beachten. Dazu gehören die richtige Vorbereitung, Kenntnisse über Wetter und Navigation sowie ein guter Umgang mit den lokalen Gegebenheiten.
Wetter und beste Reisezeit
Die beste Zeit für Inselhopping Mallorca ist von Mai bis Oktober. Im Hochsommer (Juli und August) sind die Buchten gut besucht, und die Temperaturen können sehr hoch sein. Die Monate Mai, Juni und September bieten angenehmere Temperaturen, weniger Trubel und oft bessere Windbedingungen. Auch im Oktober ist das Segeln noch gut möglich, allerdings musst du mit gelegentlichen Regenschauern rechnen.
Die vorherrschenden Winde sind der Tramuntana aus Nord bis Nordwest und der Migjorn aus Süden. Beide Winde können stark werden, sind aber in der Regel gut vorhersehbar. Achte auf die Wettervorhersagen und plane deine Route flexibel, um bei Windänderungen reagieren zu können.
Navigationshilfen und Apps
Für die Navigation empfehlen sich moderne Apps wie Navionics, Windy oder PredictWind. Diese bieten aktuelle Wetterdaten, Seekarten und Informationen zu Ankerplätzen. Auch ein klassischer Seekartenplotter an Bord ist unverzichtbar. Viele Charteryachten sind bereits mit GPS und Kartenplottern ausgestattet – prüfe das vor der Übernahme.
Marina-Gebühren und Versorgung
Die Marina-Gebühren auf Mallorca variieren je nach Hafen und Saison. In den großen Marinas wie Palma oder Alcúdia zahlst du in der Hochsaison zwischen 80 und 150 Euro pro Nacht für eine 40-Fuß-Yacht. Kleinere Häfen und Ankerbuchten sind oft kostenfrei oder deutlich günstiger. Viele Segler bevorzugen das Ankern in geschützten Buchten – das ist nicht nur preiswerter, sondern auch naturnaher.
Für die Versorgung findest du in fast jedem größeren Hafen Supermärkte, Bäckereien und Restaurants. In Palma gibt es sogar mehrere große Supermärkte in Hafennähe. Achte darauf, ausreichend Trinkwasser und Proviant an Bord zu haben, besonders wenn du mehrere Tage in einsamen Buchten verbringen möchtest. Auch eine gut bestückte Packliste für den Segelurlaub hilft, nichts Wichtiges zu vergessen.
Kulinarische Highlights beim Inselhopping
Ein Segeltörn auf Mallorca ist auch ein kulinarisches Erlebnis. Die mallorquinische Küche ist vielfältig, frisch und schmackhaft – von Meeresfrüchten über lokale Wurst- und Käsespezialitäten bis hin zu süßen Mandelprodukten.
Restaurants am Wasser
Viele Häfen und Buchten bieten ausgezeichnete Restaurants direkt am Wasser. In Port de Sóller etwa findest du gemütliche Lokale mit Blick auf die Bucht, die frischen Fisch und Paella servieren. In Cala Figuera gibt es traditionelle Tavernen, die noch authentisch kochen. Auch in Portocolom und Porto Cristo lohnt sich ein Landgang zum Essen.
Lokale Spezialitäten
Probiere unbedingt Sobrassada (eine weiche, paprikahaltige Wurst), Ensaïmadas (süße Hefeschnecken) und Tumbet (ein Gemüsegericht mit Kartoffeln, Auberginen und Paprika). Auf den Wochenmärkten in Santanyí oder Alcúdia kannst du frisches Obst, Gemüse und lokale Produkte kaufen – perfekt für die Bordküche.

Nachhaltigkeit beim Segeln auf Mallorca
Beim Inselhopping Mallorca ist es wichtig, die Umwelt zu respektieren und nachhaltig zu segeln. Die Balearen sind ein sensibles Ökosystem, und gerade die unberührten Buchten und Inseln verdienen besonderen Schutz.
Umweltbewusst ankern
Verwende beim Ankern möglichst keinen Anker, der den Meeresgrund beschädigt – besonders in Seegraswiesen. Viele Buchten haben mittlerweile Bojen, an denen du festmachen kannst. Falls du ankern musst, achte darauf, dass der Anker auf Sand oder Kies fällt und nicht auf Seegras oder Korallen. Informationen dazu findest du in den Seekarten und Apps.
Müll und Abwasser
Nimm deinen Müll immer mit an Land und entsorge ihn ordnungsgemäß. Vermeide Einwegplastik und setze auf wiederverwendbare Trinkflaschen und Behälter. Abwasser sollte nur in den Marinas entsorgt werden – nicht in den Buchten. Viele moderne Yachten haben Abwassertanks, die in den Häfen geleert werden können.
Respektiere geschützte Gebiete
Inseln wie Cabrera und Dragonera sind Naturschutzgebiete mit strengen Regeln. Halte dich an die Vorschriften, respektiere Sperrgebiete und vermeide Lärm. So trägst du dazu bei, dass diese einzigartigen Orte auch für zukünftige Generationen erhalten bleiben. Ein nachhaltiger Segelurlaub ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für dein eigenes Gewissen.
Was tun bei Notfällen und technischen Problemen?
Auch wenn du gut vorbereitet bist, kann es auf See zu unvorhergesehenen Situationen kommen. Wichtig ist, Ruhe zu bewahren und die richtigen Schritte zu kennen.
Technische Probleme
Die meisten Charteryachten sind gut gewartet, aber gelegentlich kann es zu technischen Problemen kommen – etwa ein ausgefallener Motor, eine defekte Toilette oder Probleme mit der Elektronik. In solchen Fällen solltest du sofort den Vercharterer kontaktieren. Viele Anbieter haben einen 24-Stunden-Service und können schnell Hilfe organisieren. Halte die Notfallnummer des Vercharterers immer griffbereit.
Medizinische Notfälle
Bei medizinischen Notfällen an Bord rufst du über Funk oder Mobiltelefon die Notrufnummer 112 an. Die spanische Küstenwache (Salvamento Marítimo) koordiniert Rettungsmaßnahmen und kann bei Bedarf einen Hubschrauber oder ein Rettungsboot schicken. Eine gut ausgestattete Bordapotheke ist Pflicht – dazu gehören Verbandsmaterial, Schmerzmittel, Mittel gegen Seekrankheit und Desinfektionsmittel.
Fazit: Inselhopping Mallorca – Ein unvergessliches Abenteuer
Das Inselhopping Mallorca ist eine der schönsten Arten, die Balearen zu entdecken. Mit einer Yachtcharter bist du flexibel, unabhängig und erlebst die Inseln aus einer ganz neuen Perspektive. Ob du die Ruhe in einsamen Buchten suchst, kulinarische Highlights genießt oder sportlich von Insel zu Insel segelst – die Region bietet für jeden Geschmack das Richtige.
Mit der richtigen Vorbereitung, einer gut gewählten Route und Respekt für die Natur wird dein Segeltörn zu einem unvergesslichen Erlebnis. Nutze die Tipps und Routen aus diesem Ratgeber, um dein persönliches Abenteuer zu planen. Die Vielfalt der Balearen wartet darauf, von dir entdeckt zu werden – ob beim ersten Mal oder als erfahrener Segler, der immer wieder neue Ecken erkundet.
Egal, ob du eine gemütliche Woche mit der Familie verbringst, einen sportlichen Törn mit Freunden planst oder romantische Tage zu zweit auf dem Wasser genießen möchtest – Inselhopping Mallorca bietet alles, was das Seglerherz begehrt. Also: Leinen los und hinaus auf das türkisfarbene Mittelmeer!