Malta im Mai ist eine wahre Perle im Mittelmeer, die Segler und Yachtcharter-Begeisterte mit perfekten Bedingungen empfängt. Die maltesischen Inseln – Malta, Gozo und Comino – bieten im Frühlingsmonat Mai ideale Voraussetzungen für unvergessliche Segeltörns: angenehme Temperaturen, konstante Winde und kristallklares Wasser. Wer eine Yachtcharter plant, findet im Mai optimale Bedingungen vor, um die zahlreichen Buchten, historischen Häfen und versteckten Ankerplätze zu erkunden. Die Hochsaison hat noch nicht begonnen, die Marinas sind gut erreichbar, und die Preise deutlich attraktiver als im Sommer. Malta im Mai verbindet Segelspaß mit kulturellen Highlights und kulinarischen Entdeckungen – eine perfekte Kombination für einen gelungenen Yachtcharter-Urlaub.
Das Wetter auf Malta im Mai: Perfekte Segelbedingungen
Der Mai gilt als einer der besten Monate für eine Yachtcharter auf Malta. Die Temperaturen bewegen sich tagsüber zwischen 22 und 26 Grad Celsius, während die Wassertemperatur bereits angenehme 19 bis 21 Grad erreicht. Die Sonne scheint im Durchschnitt neun Stunden täglich, und Regentage sind äußerst selten – perfekte Voraussetzungen für entspannte Segeltage und Badestopps in einsamen Buchten.
Wind- und Wellenverhältnisse im Mai
Für Segler sind die Windbedingungen im Mai besonders attraktiv. Der vorherrschende Nordwestwind, der sogenannte Maestral, weht mit moderaten 3 bis 4 Beaufort und sorgt für angenehme Segelbedingungen ohne extreme Böen. Die Wellen bleiben in dieser Jahreszeit meist unter einem Meter Höhe, was auch weniger erfahrenen Seglern oder Familien mit Kindern entspanntes Kreuzen zwischen den Inseln ermöglicht. Im Vergleich zu den Sommermonaten Juli und August ist der Mai deutlich weniger überlaufen, die Ankerplätze sind zugänglicher, und die Navigation durch die Gewässer rund um Malta gestaltet sich unkomplizierter.
Sichtweiten und Wasserklarheit
Die Wasserklarheit im Mai ist außergewöhnlich gut. Mit Sichtweiten von bis zu 30 Metern unter Wasser ist diese Zeit ideal für Schnorchler und Taucher, die die Unterwasserwelt Maltas erkunden möchten. Die geringere Zahl an Booten bedeutet weniger aufgewirbeltes Sediment und klareres Wasser – ein Vorteil, den viele Segler zu schätzen wissen. Die ruhigen Bedingungen machen Malta im Mai zum idealen Revier für alle, die sowohl Segelsport als auch Wassersportaktivitäten miteinander verbinden möchten.
Yachtcharter auf Malta: Anbieter, Marinas und Bootstypen
Malta verfügt über eine gut ausgebaute Yachtcharter-Infrastruktur mit mehreren erstklassigen Marinas. Die wichtigsten Ausgangspunkte für eine Yachtcharter sind die Grand Harbour Marina in Valletta, Msida Marina und Portomaso Marina in St. Julian’s. Diese Marinas bieten moderne Einrichtungen, gute Versorgungsmöglichkeiten und sind hervorragende Startpunkte für Segeltörns rund um die maltesischen Inseln.
Verfügbare Bootstypen und Charteroptionen
Die Auswahl an Yachten reicht von kompakten Segelyachten ab 30 Fuß bis hin zu luxuriösen Katamaranen und Motorjachten über 50 Fuß. Besonders beliebt sind Katamarane, die durch ihre Stabilität und großzügigen Deckflächen überzeugen – ideal für Familien oder größere Gruppen. Wer Wert auf Komfort legt, findet auch zahlreiche Angebote für Yachten mit Skipper und Crew. Für erfahrene Segler, die selbstständig unterwegs sein möchten, steht eine Vielzahl an Bareboat-Chartern zur Verfügung. Ähnlich wie bei einer Bareboat Charter in Kroatien benötigt man auch auf Malta entsprechende Segelscheine und Erfahrung.
Charterpreise und Buchungstipps für Mai
Die Charterpreise im Mai liegen deutlich unter denen der Hochsaison. Eine 40-Fuß-Segelyacht kostet pro Woche zwischen 1.800 und 2.800 Euro, ein Katamaran liegt bei etwa 2.500 bis 4.500 Euro. Wer frühzeitig bucht, kann zusätzlich sparen und sich die besten Yachten sichern. Viele Charterfirmen bieten im Mai attraktive Frühbucherrabatte oder Paketpreise an, die auch Versicherungen, Endreinigung und teilweise sogar Proviant beinhalten. Es empfiehlt sich, direkt bei lokalen Anbietern oder über spezialisierte Plattformen zu buchen, um die besten Konditionen zu erhalten.

Segelrouten und Highlights rund um Malta im Mai
Die maltesischen Inseln bieten eine Vielzahl faszinierender Segelrouten, die sich perfekt für einen einwöchigen Charter eignen. Eine klassische Route führt von Valletta aus über die Nordküste Maltas nach Gozo und Comino, bevor es zurück zum Ausgangshafen geht. Diese Route kombiniert kulturelle Stopps mit naturnahen Ankerbuchten und bietet jeden Tag neue Eindrücke.
Die schönsten Ankerplätze und Buchten
Zu den absoluten Highlights zählt die Blue Lagoon auf Comino, eine der berühmtesten Buchten des Mittelmeers. Das türkisfarbene Wasser und der weiße Sandgrund schaffen ein karibisches Flair mitten im Mittelmeer. Im Mai ist die Lagune noch nicht überlaufen, und Segler finden meist problemlos einen Ankerplatz. Weitere empfehlenswerte Buchten sind die Mgarr ix-Xini auf Gozo, eine schmale Fjordbucht mit ruhigem Wasser, und die Anchor Bay im Nordwesten Maltas, bekannt aus zahlreichen Filmproduktionen. Die St. Peter’s Pool an der Südostküste ist ein Geheimtipp für alle, die ruhige Badeplätze abseits der Touristenströme suchen.
Tagesausflüge und Inselhopping
Ein typischer Segeltag beginnt früh am Morgen mit einer Fahrt entlang der dramatischen Steilküsten Maltas. Nach zwei bis drei Stunden Segeln erreicht man Gozo, die ruhigere Schwesterinsel, die mit malerischen Fischerdörfern wie Xlendi oder Marsalforn lockt. Hier lohnt sich ein Landgang, um lokale Spezialitäten wie Pastizzi oder frischen Fisch zu probieren. Am Nachmittag geht es weiter nach Comino, wo man vor Anker geht und den Rest des Tages mit Schwimmen, Schnorcheln oder Kajakfahren verbringt. Wer möchte, kann auch eine mehrtägige Route planen, die bis nach Sizilien führt – Malta liegt nur 90 Kilometer südlich der italienischen Insel und bietet sich als Ausgangspunkt für längere Mittelmeer-Törns an.
Kulturelle Highlights und Landgänge auf Malta
Malta ist nicht nur ein Segelparadies, sondern auch ein kulturelles Juwel mit über 7.000 Jahren Geschichte. Die Hauptstadt Valletta, UNESCO-Weltkulturerbe, beeindruckt mit barocken Palästen, prächtigen Kirchen und engen Gassen aus goldgelbem Kalkstein. Ein Spaziergang durch die Altstadt führt vorbei an der St. John’s Co-Cathedral, dem Großmeisterpalast und den Upper Barrakka Gardens mit spektakulärem Blick über den Grand Harbour.
Historische Stätten und Museen
Für geschichtsinteressierte Segler lohnt sich ein Besuch der prähistorischen Tempelanlagen von Ħaġar Qim und Mnajdra, die zu den ältesten freistehenden Bauwerken der Welt zählen. Auch die mittelalterliche Stadt Mdina, die ehemalige Hauptstadt Maltas, ist einen Landausflug wert. Die gut erhaltene Festungsstadt thront auf einem Hügel im Inselinneren und bietet einen faszinierenden Einblick in Maltas Vergangenheit. Das National War Museum dokumentiert Maltas Rolle im Zweiten Weltkrieg und die dramatische Belagerung der Insel.
Kulinarische Entdeckungen
Die maltesische Küche ist eine Mischung aus mediterranen und arabischen Einflüssen. In den Hafenstädten und Fischerdörfern findet man hervorragende Restaurants, die frischen Fisch, Kanincheneintopf (Fenkata) und traditionelle Köstlichkeiten wie Ġbejna (Ziegenkäse) servieren. Auf den lokalen Märkten, etwa dem Marsaxlokk Sonntagsmarkt, kann man frisches Obst, Gemüse und Souvenirs erstehen. Viele Segler nutzen die Gelegenheit, ihre Vorräte aufzufüllen und lokale Produkte an Bord zu genießen.
Praktische Tipps für die Yachtcharter auf Malta im Mai
Eine erfolgreiche Yachtcharter erfordert gute Planung und Vorbereitung. Wer zum ersten Mal auf Malta segelt, sollte sich mit den lokalen Gegebenheiten, Vorschriften und nautischen Besonderheiten vertraut machen. Malta im Mai bietet zwar ideale Bedingungen, doch ein paar praktische Hinweise erleichtern den Einstieg erheblich.
Segelscheine und Voraussetzungen
Für eine Bareboat-Charter auf Malta benötigt man einen international anerkannten Segelschein, in der Regel den SBF See oder den Sportküstenschifferschein. Viele Charterfirmen verlangen zusätzlich einen Nachweis über Segelerfahrung, etwa logbuchbestätigte Seemeilen. Wer keinen Segelschein besitzt oder sich unsicher fühlt, kann eine Yacht mit Skipper chartern – eine entspannte Alternative, die es ermöglicht, Malta zu genießen, ohne sich um Navigation und Schiffsführung kümmern zu müssen. Ähnlich wie bei einer Yachtcharter in Kroatien mit Skipper profitiert man von lokaler Expertise und kann sich voll auf Entspannung und Erkundung konzentrieren.
Navigation und Hafenmanöver
Die Navigation rund um Malta ist übersichtlich und auch für weniger erfahrene Segler gut zu bewältigen. Die Entfernungen zwischen den Inseln sind kurz, und die meisten Ankerplätze sind gut geschützt. Dennoch sollte man die Gezeitenströmungen und Untiefen in einigen Buchten beachten. Aktuelle Seekarten und GPS-Geräte sind an Bord jeder Charteryacht Standard. In den Marinas und Häfen ist ausreichend Personal vorhanden, das beim Anlegen hilft – ein großer Vorteil, besonders bei stärkerem Wind. Die maltesischen Häfen sind gut ausgeschildert, und VHF-Funkgeräte ermöglichen jederzeit Kontakt zu Hafenmeistern und anderen Yachten.
Sicherheit und Notfallkontakte
Sicherheit auf See hat oberste Priorität. Jede Charteryacht ist mit vollständiger Sicherheitsausrüstung ausgestattet, darunter Rettungswesten, Feuerlöscher, Signalraketen und ein Erste-Hilfe-Set. Es empfiehlt sich, vor dem Ablegen ein Sicherheitsbriefing mit der Crew durchzuführen und alle Notfallprozeduren zu besprechen. Die maltesische Küstenwache ist unter VHF Kanal 16 erreichbar und steht bei Notfällen rund um die Uhr zur Verfügung. Auch eine Reiseversicherung mit Segelabdeckung ist ratsam, um im Schadensfall abgesichert zu sein.

Beste Spots zum Schnorcheln und Tauchen
Malta gehört zu den Top-Tauchrevieren im Mittelmeer und bietet im Mai hervorragende Bedingungen für Unterwassererkundungen. Die Wassertemperatur ist angenehm, die Sicht exzellent, und die Unterwasserlandschaft beeindruckend vielfältig. Zahlreiche Wracks, Höhlen und Riffe laden zu spannenden Tauchgängen ein.
Die schönsten Tauchspots
Zu den bekanntesten Tauchspots gehört das Wrack der Um El Faroud, einem über 100 Meter langen Öltanker, der 1998 vor Wied iz-Zurrieq versenkt wurde. Dieses Wrack ist auch für weniger erfahrene Taucher zugänglich und bietet spektakuläre Foto-Motive. Ein weiteres Highlight ist die Blue Hole auf Gozo, ein natürliches Felsloch, das in eine Unterwasserhöhle führt. Für Schnorchler sind die flacheren Riffe rund um Comino ideal, wo man bunte Fischschwärme, Oktopusse und gelegentlich sogar Meeresschildkröten beobachten kann. Viele Charteryachten haben Schnorchelausrüstung an Bord, sodass spontane Tauchstopps jederzeit möglich sind.
Tauchschulen und geführte Touren
Auf Malta und Gozo gibt es zahlreiche professionelle Tauchschulen, die geführte Tauchgänge, Kurse und Equipment-Verleih anbieten. Viele Tauchschulen arbeiten mit Charterfirmen zusammen und können direkt an die Yacht kommen, um Ausrüstung zu bringen oder Tauchgänge zu organisieren. Wer noch keinen Tauchschein besitzt, kann im Mai einen Schnupperkurs absolvieren – die ruhigen Bedingungen sind ideal für Einsteiger.
Veranstaltungen und Festivals im Mai
Malta im Mai ist auch kulturell ein Erlebnis. Der Monat ist geprägt von zahlreichen traditionellen Festen, religiösen Prozessionen und kulturellen Veranstaltungen, die Einblicke in die maltesische Lebensweise bieten.
Religiöse Feste und Prozessionen
Malta ist tief katholisch geprägt, und im Mai finden in vielen Dörfern und Städten farbenfrohe Kirchenfeste statt. Besonders beeindruckend sind die Prozessionen zu Ehren der Schutzheiligen der jeweiligen Ortschaften, bei denen aufwendig geschmückte Statuen durch die Straßen getragen werden, begleitet von Musik, Feuerwerk und festlichen Umzügen. Diese Feste bieten eine wunderbare Gelegenheit, die maltesische Kultur hautnah zu erleben und mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen.
Musikfestivals und Kulturveranstaltungen
Im Mai beginnt auch die Festival-Saison auf Malta. Das Malta International Fireworks Festival zieht jedes Jahr Tausende Besucher an und bietet spektakuläre Feuerwerksshows über dem Grand Harbour. Musikalisch wird es beim Malta Arts Festival, das Theater, Tanz, Musik und bildende Kunst an verschiedenen Orten der Insel präsentiert. Viele Veranstaltungen finden im Freien statt, sodass man nach einem Segeltag abends noch kulturelle Highlights genießen kann.
Tipps für Landausflüge und Aktivitäten an Land
Neben dem Segeln bietet Malta im Mai eine Fülle an Aktivitäten an Land. Die angenehmen Temperaturen laden zu Wanderungen, Radtouren und Besichtigungen ein, ohne dass die sommerliche Hitze zur Belastung wird.
Wandern und Naturerlebnisse
Die maltesischen Inseln verfügen über ein gut ausgebautes Netz an Wanderwegen, die entlang der Küste und durch das Inselinnere führen. Besonders reizvoll sind die Klippenwanderungen entlang der Dingli Cliffs, den höchsten Klippen Maltas, die atemberaubende Ausblicke über das Meer bieten. Auf Gozo lohnt sich eine Wanderung durch das Tal von Dwejra, wo einst das berühmte Azure Window stand. Auch die ländlichen Gebiete im Inselinneren sind im Mai grün und blühend – ein Kontrast zur trockenen Landschaft im Hochsommer.
Radfahren und E-Bike-Touren
Wer Malta auf zwei Rädern erkunden möchte, findet in vielen Orten Fahrradverleihe und organisierte E-Bike-Touren. Diese bieten eine entspannte Möglichkeit, versteckte Dörfer, einsame Buchten und historische Stätten zu entdecken. Im Mai sind die Straßen weniger befahren als im Sommer, was das Radfahren angenehmer und sicherer macht.
Packliste und Ausrüstung für den Segeltörn im Mai
Eine durchdachte Packliste sorgt dafür, dass man auf dem Segeltörn gut ausgerüstet ist und nichts Wichtiges vergisst. Obwohl die Temperaturen im Mai bereits sommerlich sind, sollte man auch an kühlere Abende und windige Tage auf dem Wasser denken.
Kleidung und persönliche Ausrüstung
Leichte, atmungsaktive Kleidung ist im Mai auf Malta ideal. T-Shirts, Shorts und Badekleidung gehören zur Grundausstattung. Für die Abendstunden an Deck oder in den Häfen empfiehlt sich eine leichte Jacke oder ein Pullover, da es auf dem Wasser kühler werden kann. Sonnenschutz ist essentiell: Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenbrille und Kopfbedeckung sollten nicht fehlen. Rutschfeste Segelschuhe oder Turnschuhe sind wichtig für sicheren Halt an Deck. Eine wasserdichte Tasche schützt Wertsachen und Elektronik vor Spritzwasser. Wer längere Törns plant, sollte auch an eine kleine Reiseapotheke denken, die Mittel gegen Seekrankheit, Schmerzmittel und Pflaster enthält. Eine ähnliche Packliste für den Segelurlaub kann auch für Malta angepasst werden.
Elektronik und Navigation
Moderne Charteryachten sind zwar gut ausgestattet, dennoch sollte man ein eigenes GPS-Gerät oder eine Navigations-App auf dem Smartphone dabei haben. Seekarten-Apps wie Navionics oder iSailor erleichtern die Navigation erheblich. Eine wasserdichte Hülle für das Smartphone ist praktisch, ebenso wie eine Powerbank, um unterwegs Geräte aufladen zu können. Fernglas und Taschenlampe sind ebenfalls nützliche Begleiter an Bord.
Kosten und Budget für eine Yachtcharter auf Malta im Mai
Eine realistische Budgetplanung hilft, böse Überraschungen zu vermeiden und den Segeltörn entspannt zu genießen. Die Kosten für eine Yachtcharter auf Malta setzen sich aus mehreren Posten zusammen, die im Vorfeld berücksichtigt werden sollten.
Charterkosten und Nebenkosten
Die Chartergebühr ist der größte Posten und variiert je nach Yachttyp, Größe und Saison. Im Mai liegen die Preise deutlich unter denen im Juli oder August, was diesen Monat besonders attraktiv macht. Zusätzlich zur Chartergebühr fallen in der Regel Kosten für Endreinigung, Bettwäsche, Außenborder für das Beiboot und eventuell eine Kautionsversicherung an. Marina- und Hafengebühren sind auf Malta moderat und liegen pro Nacht zwischen 30 und 80 Euro, je nach Größe der Yacht und Marina. Treibstoffkosten sollten ebenfalls eingeplant werden, wobei Segelyachten naturgemäß sparsamer sind als Motorjachten. Wer mehr über die Preise für Yachtcharter in anderen Regionen erfahren möchte, findet hilfreiche Vergleiche auf spezialisierten Plattformen.
Verpflegung und Bordkasse
Die Verpflegung an Bord kann je nach Vorlieben variieren. Wer selbst kocht, kann in den zahlreichen Supermärkten und auf den Märkten Maltas günstig frische Lebensmittel einkaufen. Ein durchschnittliches Budget für Verpflegung liegt bei etwa 20 bis 30 Euro pro Person und Tag. Restaurantbesuche sind auf Malta erschwinglich, ein Abendessen in einem guten Restaurant kostet zwischen 15 und 30 Euro pro Person. Es empfiehlt sich, eine gemeinsame Bordkasse einzurichten, aus der gemeinsame Ausgaben wie Hafengebühren, Treibstoff und Lebensmittel bestritten werden.

Nachhaltiges Segeln auf Malta
Nachhaltigkeit und Umweltschutz gewinnen auch im Yachtcharter zunehmend an Bedeutung. Malta setzt verstärkt auf den Schutz seiner Meeresumwelt, und Segler können durch bewusstes Verhalten dazu beitragen, die einzigartige Natur der Inseln zu bewahren.
Umweltfreundliches Ankern und Müllentsorgung
Beim Ankern sollte man darauf achten, nicht auf Seegraswiesen oder Korallenriffen zu ankern, um diese empfindlichen Ökosysteme zu schützen. Viele Buchten haben ausgewiesene Ankerzonen, die genutzt werden sollten. Müll sollte stets an Bord gesammelt und in den Häfen ordnungsgemäß entsorgt werden. Plastikabfälle sind auf Malta ein großes Problem, daher gilt: Plastik vermeiden, wo immer möglich, und wiederverwendbare Behälter nutzen. Ähnlich wie bei einem nachhaltigen Segelurlaub in Kroatien lassen sich auch auf Malta viele umweltfreundliche Maßnahmen umsetzen.
Respektvoller Umgang mit der Natur
Beim Schnorcheln und Tauchen sollte man darauf achten, nichts zu berühren oder mitzunehmen. Korallen und Meereslebewesen sind geschützt und sollten nicht gestört werden. Auch beim Besuch einsamer Strände gilt: Nichts hinterlassen außer Fußspuren. Viele Segler nutzen biologisch abbaubare Sonnencreme und umweltfreundliche Reinigungsmittel an Bord, um die Meeresverschmutzung zu minimieren.
Alternativen und Vergleich zu anderen Segelrevieren
Malta ist ein hervorragendes Segelrevier, aber wie schneidet es im Vergleich zu anderen beliebten Destinationen wie Kroatien, Sardinien oder den griechischen Inseln ab? Jede Region hat ihre eigenen Vorzüge, und die Wahl hängt von individuellen Vorlieben und Prioritäten ab.
Malta versus Kroatien
Kroatien ist das meistbesuchte Segelrevier im Mittelmeer und bietet eine unglaubliche Vielfalt an Inseln, Buchten und Städten. Die Infrastruktur ist exzellent, und die Auswahl an Charteryachten riesig. Im Vergleich dazu ist Malta kompakter und übersichtlicher, was es ideal für kürzere Törns und Einsteiger macht. Die beste Reisezeit für eine Yachtcharter in Kroatien liegt ebenfalls im Frühjahr und Herbst, wenn die Temperaturen angenehm und die Marinas weniger überlaufen sind. Malta punktet mit seiner Kompaktheit, der geringen Entfernung zwischen den Inseln und dem außergewöhnlichen kulturellen Angebot auf kleinem Raum.
Malta versus Sardinien
Sardinien ist bekannt für seine spektakulären Strände, einsamen Buchten und das smaragdgrüne Wasser. Die Insel ist deutlich größer als Malta und bietet längere Segelstrecken. Highlights wie die Cala Luna auf Sardinien ziehen jedes Jahr tausende Besucher an. Malta hingegen überzeugt durch kürzere Distanzen, eine höhere Dichte an historischen Stätten und eine ausgezeichnete Infrastruktur für Segler. Wer Wert auf Kultur und Geschichte legt, wird Malta bevorzugen, während Naturliebhaber und Badeurlauber eher Sardinien wählen würden.
Fazit: Warum Malta im Mai das perfekte Segelziel ist
Malta im Mai vereint alle Vorteile eines mediterranen Segelreviers: perfektes Wetter, ideale Windbedingungen, moderate Preise und eine beeindruckende Vielfalt an kulturellen und natürlichen Highlights. Die maltesischen Inseln sind kompakt genug, um in einer Woche intensiv erkundet zu werden, und bieten gleichzeitig genug Abwechslung, um jeden Tag neue Eindrücke zu sammeln. Die gut ausgebaute Infrastruktur, die englische Sprache und die herzliche Gastfreundschaft der Malteser machen den Einstieg leicht, auch für weniger erfahrene Segler. Wer eine Yachtcharter auf Malta im Mai plant, erlebt das Mittelmeer von seiner schönsten Seite – ohne Touristenmassen, mit kristallklarem Wasser und unvergesslichen Segelerlebnissen. Ob entspannter Familientörn, abenteuerliche Inselumrundung oder kulturelle Entdeckungsreise: Malta im Mai ist ein Reiseziel, das alle Erwartungen übertrifft und nachhaltig in Erinnerung bleibt.